Brüder Ludwig und Hans Ernst von der Asseburg und ihr Neffe Christoff Johann von der Asseburg, Herren auf Schermke, Ampfurth, Peseckendorf und Eggenstedt. Heinrich Julius, Bischof von Halberstadt, Herzog zu Braunschweig-Lüneburg, Kanzlei des Stifts Halberstadt, deren Amtmann zu Oschersleben, Bastian Kramer, sowie Bürgermeister und Rat der Stadt Oschersleben
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Brüder Ludwig und Hans Ernst von der Asseburg und ihr Neffe Christoff Johann von der Asseburg, Herren auf Schermke, Ampfurth, Peseckendorf und Eggenstedt. Heinrich Julius, Bischof von Halberstadt, Herzog zu Braunschweig-Lüneburg, Kanzlei des Stifts Halberstadt, deren Amtmann zu Oschersleben, Bastian Kramer, sowie Bürgermeister und Rat der Stadt Oschersleben
A 53, A Nr. 48 (Benutzungsort: Wernigerode)
Registratursignatur: A 1335
A 53 (Benutzungsort: Wernigerode) Reichskammergericht zu Wetzlar
Reichskammergericht zu Wetzlar >> 01. Prozesse Buchstabe A
1601 - 1603
Enthält: Enhält: appellationis
Der Halberstädter Amtmann Bastian Kramer zu Oschersleben wies an, dass die Oscherslebener Schweinehirten die Tiere der Stadt zur Mast in die Wälder trieben, deren Nutzung die Herren von der Asseburg beanspruchten. Die Klage wurde abgewiesen.
Der Halberstädter Amtmann Bastian Kramer zu Oschersleben wies an, dass die Oscherslebener Schweinehirten die Tiere der Stadt zur Mast in die Wälder trieben, deren Nutzung die Herren von der Asseburg beanspruchten. Die Klage wurde abgewiesen.
Reichskammergericht
4 cm
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:19 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)
- 01. Territoriale Vorgänger der preußischen Provinz Sachsen (902 - 1807/16) (Tektonik)
- 01.07. Territorienübergreifende Bestände (Tektonik)
- 01.07.02. Reichskammergerichtsakten (Tektonik)
- Reichskammergericht zu Wetzlar (Bestand)
- 01. Prozesse Buchstabe A (Gliederung)