auf dem Weg nach Tokio - Zwischenstation Berlin
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 20/005 27 R160108/101
P 47_16_010
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, P 47 Schwäbischer Turnerbund e. V.
Schwäbischer Turnerbund e. V. >> Filmdokumente >> Filmdokumente Meisterschaften
1964
... auf dem Weg nach Tokio - Zwischenstation Berlin. Bundesauswahllager der deutschen Jugend
Produktionsleitung und Regie: Dieter Sontag
Gestaltung: Martin Jonuschat
Fachliche Beratung: Fritz Mevert (Deutsche Sportjugend)
Kamera: Günter Faskel, Georg Ullrich
Ton: Gerhard Peroth, Hans-Joachim Schäfer
Musik: Joachim Ludwig
Inhalt:
ein Dokumentarfilm über den einwöchigen Aufenthalt von deutschen Jugendlichen in Berlin: "Olympiafahrt der deutschen Jugend - Bundesauswahllager Berlin 1964".
Hintergrund:
Bundespräsident Heinrich Lübke hatte im Mai 1963 die Jugendlichen der Jahrgänge 1946/47 zur Olympiafahrt zu den Spielen in Tokio aufgerufen, die vom 10.10. bis 24.10.1964 stattfanden. Die 125 Teilnehmer, die im Mai 1964 in einem von der Deutschen Sportjugend im Auftrag des Bundesministeriums für Familie und Jugend organisierten Bundesauswahllager in Berlin ermittelt worden waren, sollten während der Spiele in einem internationalen Zeltlager untergebracht werden, die olympischen Wettkämpfe und andere Veranstaltungen besuchen und anschließend an einer Studienreise durch Japan teilnehmen.
Aufnahmen von:
Zeltlager im Volkspark Rehberge in Berlin, feierliche Eröffnung im Ernst-Reuter-Saal im Rathaus in Berlin-Reinickendorf, Ansprache von: Dieter Buchholtz, 2. Vorsitzender der Deutschen Sportjugend; Kurt Neubauer, Senator für Jugend und Sport Berlin; Willi Daume, Präsident des Olympischen Organisations-Komitees; Heinrich Barth, Staatssekretär im Bundesministerium für Familie und Jugend. Stadtrundfahrt mit dem Bus: entlang der Sektorengrenze, Potsdamer Platz, Bernauer Straße, Kurfürstendamm, Hansaviertel, Rathaus Schöneberg, Schloss Bellevue, Kongresshalle, Olympiastadion. Aufsatz- und künstlerischer Wettbewerb in der Lessingschule. Sportliche Wettkämpfe: Laufen, Hochsprung, Weitsprung, Kugelstoßen (Karl-Heinz Dey, deutscher Jugendrekord: 17,98), Schlagball. Schwimmen. Turnen. Abendlicher Bummel über den Kurfürstendamm. Besuch von Bruno Heck, Bundesminister für Familien- und Jugendfragen, im Bundesauswahllager. Abschluss-Festakt im Ernst-Reuter-Saal im Rathaus in Berlin-Reinickendorf, Ansprachen von: Dieter Buchholtz, 2. Vorsitzender der deutschen Sportjugend und Bruno Heck, Bundesminister für Familien- und Jugendfragen.
Produktionsleitung und Regie: Dieter Sontag
Gestaltung: Martin Jonuschat
Fachliche Beratung: Fritz Mevert (Deutsche Sportjugend)
Kamera: Günter Faskel, Georg Ullrich
Ton: Gerhard Peroth, Hans-Joachim Schäfer
Musik: Joachim Ludwig
Inhalt:
ein Dokumentarfilm über den einwöchigen Aufenthalt von deutschen Jugendlichen in Berlin: "Olympiafahrt der deutschen Jugend - Bundesauswahllager Berlin 1964".
Hintergrund:
Bundespräsident Heinrich Lübke hatte im Mai 1963 die Jugendlichen der Jahrgänge 1946/47 zur Olympiafahrt zu den Spielen in Tokio aufgerufen, die vom 10.10. bis 24.10.1964 stattfanden. Die 125 Teilnehmer, die im Mai 1964 in einem von der Deutschen Sportjugend im Auftrag des Bundesministeriums für Familie und Jugend organisierten Bundesauswahllager in Berlin ermittelt worden waren, sollten während der Spiele in einem internationalen Zeltlager untergebracht werden, die olympischen Wettkämpfe und andere Veranstaltungen besuchen und anschließend an einer Studienreise durch Japan teilnehmen.
Aufnahmen von:
Zeltlager im Volkspark Rehberge in Berlin, feierliche Eröffnung im Ernst-Reuter-Saal im Rathaus in Berlin-Reinickendorf, Ansprache von: Dieter Buchholtz, 2. Vorsitzender der Deutschen Sportjugend; Kurt Neubauer, Senator für Jugend und Sport Berlin; Willi Daume, Präsident des Olympischen Organisations-Komitees; Heinrich Barth, Staatssekretär im Bundesministerium für Familie und Jugend. Stadtrundfahrt mit dem Bus: entlang der Sektorengrenze, Potsdamer Platz, Bernauer Straße, Kurfürstendamm, Hansaviertel, Rathaus Schöneberg, Schloss Bellevue, Kongresshalle, Olympiastadion. Aufsatz- und künstlerischer Wettbewerb in der Lessingschule. Sportliche Wettkämpfe: Laufen, Hochsprung, Weitsprung, Kugelstoßen (Karl-Heinz Dey, deutscher Jugendrekord: 17,98), Schlagball. Schwimmen. Turnen. Abendlicher Bummel über den Kurfürstendamm. Besuch von Bruno Heck, Bundesminister für Familien- und Jugendfragen, im Bundesauswahllager. Abschluss-Festakt im Ernst-Reuter-Saal im Rathaus in Berlin-Reinickendorf, Ansprachen von: Dieter Buchholtz, 2. Vorsitzender der deutschen Sportjugend und Bruno Heck, Bundesminister für Familien- und Jugendfragen.
0'23
16-mm Film mit Ton (Höhe x Breite)
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Schwäbischer Turnerbund
Buchholtz, Dieter; Sportfunktionär, 1933-2009
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ