Errichtung einer Gedenkstätte für die Opfer der Judenpogrome während des Faschismus
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Rep. 59, Nr. 422
02.01.12. Rat der Stadt Stralsund. Innere Angelege Rat der Stadt Stralsund. Innere Angelegenheiten
Rat der Stadt Stralsund. Innere Angelegenheiten >> 25. 02.01.12.25. Politische, sportliche und kulturelle Veranstaltungen
1986 - 1988
Vorschlag zur Hofgestaltung im Quartier Apollonienmarkt - Jodestraße - Langenstraße (Zeichnung) 1987.- Vorschlag von K. Masiske, Greifswald, zur Gestaltung der Gedenkstele.- Vorschläge des Arbeitskreises Kirche und Judentum zur Gestaltung der Gedenkstätte.- Vorschlag von Heinz Höwing zur Anbringung einer Gedenktafel am Hause Langenstraße 69 zum Gedenken an die jüdischen Opfer der faschistischen Pogromnacht vom 9. zum 10. November 1938.- Aktennotiz zur Besichtigung des ehemaligen Standortes der jüdischen Synagoge durch Vertreter des Rates der Stadt am 25. Juni 1986.- Protokolle über Gespräche mit Heinz Höwing in Vorbereitung der Errichtung einer jüdischen Gedenkstätte.- Protokolle über Beratungen zur Gestaltung der Gedenkstätte.- Artikelserie von H. Höwing zur Geschichte der jüdischen Gemeinde in Stralsund.- Protokoll über die Begehung des Apollonienmarktes am 21. September 1987.- Maßnahmeplan des Rates der Stadt zur Errichtung einer Gedenkstele anläßlich des 50. Jahrestages der Wiederkehr der Pogromnacht und zum Gedenken der durch die Faschisten ermordeten Bürger jüdischen Glaubens.- Aktennotizen über Besichtigungen des jüdischen Friedhofes durch Vertreter des Rates der Stadt.- Protokolle über Sitzungen der Arbeitsgruppe "Errichtung einer Gedenkstele" zum 50. Jahrestag der Pogromnacht.- Vorgegebener Antwortbrief des Sekretariats des Ministerrates der DDR zu Anfragen ausländischer jüdischer Bür- ger an die DDR nach Möglichkeiten der Wiedergutmachung.- Information des Oberbürgermeisters zur Übergabe der Gedenkstele am 1. November 1988.- Programm des Theaters Stralsund anläßlich der Einweihung der Stele im Kapitelsaal des Johannisklosters.- Ablaufplan der Einweihungsveranstal- tung.- Beschluß des Ministerrates der DDR vom 2. Juni 1988 zu Maßnahmen zum 50. Jahrestag der faschistischen Pogromnacht vom 9. November 1938 (Druckschrift).- Plakat zu einer Gedenkstunde anläßlich der Zerstörung der jüdischen Synagoge, 1987.- Autograph von Siegmund Rotstein, Prä- sident des Verbandes der Jüdischen Gemeinden in der DDR.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.04.2025, 15:29 MESZ