Hans Semler zu Stopffenhain und seine Ehefrau Elsbet verkaufen dem Deutschen Haus zu Ellingen (Komtur und zugleich Landkomtur der Ballei Franken ist Wolffgang v. Eysenhofen) ein Tagwerk Wiese zu Wachenhofen und stellen über dieses, zu ihrem lehenbaren Hof zuStopffenhaim geschlagene Stück einen Erbrechtsgegenbrief aus. Die Wiese ist ein Teil der in drei Teile zerfallenden vier Tagwerk, die sie mit Hans Tanhawser und ihrer Mutter bzw. Schwiegermutter Elspeth Maderin gemeinsam besitzen. Angrenzer sind Ul Zwicker, Hans Zwickler, der Bauer zu Sta{e}deln Zehntberechtig sind die Pfarrer zu Gundeltzhain und Teinhofen. Wachszinsberechtigt ist die Kirche zu Wachenhofen. Zinsberechtigt ist der Pfarrer zu Gundeltzhain. - SIegelbittzeugen: Lenhart Heltmayr und Michel Scheffer, beide zu Stopffenhaim. - Siegler: Karl v. Seckendorff zu Stopffenhain.
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Hans Semler zu Stopffenhain und seine Ehefrau Elsbet verkaufen dem Deutschen Haus zu Ellingen (Komtur und zugleich Landkomtur der Ballei Franken ist Wolffgang v. Eysenhofen) ein Tagwerk Wiese zu Wachenhofen und stellen über dieses, zu ihrem lehenbaren Hof zuStopffenhaim geschlagene Stück einen Erbrechtsgegenbrief aus. Die Wiese ist ein Teil der in drei Teile zerfallenden vier Tagwerk, die sie mit Hans Tanhawser und ihrer Mutter bzw. Schwiegermutter Elspeth Maderin gemeinsam besitzen. Angrenzer sind Ul Zwicker, Hans Zwickler, der Bauer zu Sta{e}deln Zehntberechtig sind die Pfarrer zu Gundeltzhain und Teinhofen. Wachszinsberechtigt ist die Kirche zu Wachenhofen. Zinsberechtigt ist der Pfarrer zu Gundeltzhain. - SIegelbittzeugen: Lenhart Heltmayr und Michel Scheffer, beide zu Stopffenhaim. - Siegler: Karl v. Seckendorff zu Stopffenhain.
Ritterorden, Urkunden 2225
Zusatzklassifikation: Grundleiherevers, Erbrecht
Ritterorden, Urkunden
Ritterorden, Urkunden >> Ritterorden, Urkunden >> 4. Landkommende Ellingen
1502 September 30
Pergament
Urkunden
ger
Originaldatierung: Geben uff Freytag nach Sannt Michelstag 1502.
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Ausf., Perg., mit Siegel. Blattzahl: 1
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Ausf., Perg., mit Siegel. Blattzahl: 1
Semler, Johann
Semler, Elisabeth
Tanhauser, Johann
Mader, Elisabeth
Eisenhofen, Wolfgang v.
Zwicker, Ulrich
Zwickler, Johann
Seckendorff-Pfaff, Karl v.
Heltmayer, Leonhard
Scheffer, Michael
Schäfer, Michael
Stopfenheim (Gde. Ellingen, Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen)
Ellingen, Kommende
Wachenhofen (Gde. Alesheim, Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen)
Franken, Ballei
Stadelhof (Gde. Weißenburg i. Bay., Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen)
Gundelsheim a. d. Altmühl (Gde. Theilenhofen, Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen)
Theilenhofen (Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:51 MESZ
Hierarchie
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