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Differenzen zwischen den Grafen zu Sayn und Nassau wegen des von Sayn zu Freusburg und nicht zum Grund Burbach und Selbach gerechneten Dorfes Struthütten
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Differenzen zwischen den Grafen zu Sayn und Nassau wegen des von Sayn zu Freusburg und nicht zum Grund Burbach und Selbach gerechneten Dorfes Struthütten
Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten 36 VI Nr. 2
E 601 Freier Grund Sel- und Burbach
Freier Grund Sel- und Burbach >> 2. Sayn-Hachenburgische Regierung >> 2.1. Gemeinsame Verwaltung des Grundes mit Nassau (Abschiede, Verträge, Differenzen)
1589-1619
Enthaeltvermerke: Enthält u.a. Korrespondenzen zwischen Sayn und Nassau-Dillenburg wegen der strittigen Jurisdiktion über das Dorf Struthütten (1589-1590); Supplik des Johann Adam zu Selbach wegen eines erworbenen alten Wohnhauses zu Struthütten und Inbesitznahme der dazu gehörenden Güter durch Johann Hoff zu Selbach und dessen Sohn (1617); Bericht des Burbacher Schultheißen Martin Scheel an Graf Wilhelm III. zu Sayn über Vorkommnisse im Grund Burbach und wegen strittiger Güter bei Struthütten (20.02.1619). Korrespondenten u.a.. Johann VI. Graf zu Nassau-Dillenburg, Georg Schillingk, Johann Adam (Selbach), Schultheiß Martin Scheel (Burbach).
15 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.