Abt Johann [Treu], Prior Benedikt und der Konvent des Benediktinerklosters Elchingen [Oberelchingen Gde. Elchingen/Lkr. Neu-Ulm] verkaufen mit Zustimmung des Augsburger Bischofs Heinrich [von Knöringen] [vgl. A Urk. lfd. Nr. 4590 von 1644 Dezember 3] dem Metzger und Ulmer Bürger Jakob Mirdel ("Mürdel") zwei Höfe und Güter des Klosters in Weißingen [Stadt Leipheim/Lkr. Günzburg], die zuvor von den verstorbenen Johann Braunmiller und Jakob Edel bewirtschaftet wurden. Der eine Hof ist abgebrannt, der andere baufällig. Der Kaufpreis beträgt 4.350 Gulden Ulmer Stadtwährung. Dafür hat der Käufer namens des Klosters an Katharina, die Witwe des Sebastian Neithardt, insgesamt 3.200 Gulden für ein Darlehen in Höhe von 2.000 Gulden und die dafür seit 12 Jahren rückständigen Zinsen bezahlt. Außerdem hat er an den Kaufmann und Ulmer Bürger Augustin Merz 400 Gulden entrichtet, die dieser dem Kloster geliehen hatte, und damit ein dem Kloster gehörendes Fischwasser für dieses ausgelöst. Die restlichen 500 Reichstaler oder 750 Gulden hat der Käufer dem Kloster bar übergeben.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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