Nachlässe: Bornhäuser, Hans, Pfarrer, Prälat (Bestand)
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150.068.
Landeskirchliches Archiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Nachlässe
Bornhäuser, Dr. Hans (1908 - 1996)
1933 Rezeption, Dr. theol., Vikar Ettlingen, 1934 Religionslehrer Handels- und Gewerbeschule Mannheim, 1935 Pfarrer Maulburg, 1939 Kriegsdienst, bis 1949 russische Kriegsgefangenschaft, 1950 Pfarrer Schopfheim, untere Pfarrei, 1954 Kreisdekan (ab 1956 Prälat) für Südbaden, Freiburg, 1977 em.
Enthält: Studienunterlagen; Unterlagen, Feldpost aus dem II. Weltkrieg (u.a. als Wehrmachtspfarrer), Vortragsmanuskript [masch.]; Studienbücher; Amtskalender; Predigten (aus der gesamten Amtszeit); Referate [größtenteils masch.]; Rundfunkandachten; Ausarbeitungen zur jüd. sowie alttest. Theologie (v.a. Tosefta); alt- und neutest. Exegesen; Material zu den Erlebnissen im II. Weltkrieg und zum Thema "Kirche im 3. Reich"; Unterlagen der Dt. Kriegsgräberfürsorge, vom Ichthys e.V., KKW Wyhl; Ausarbeitungen zur Bibelwoche, zu Bibelarbeiten und -kreisen; Sprüchesammlung; Korrespondenzen, Weihnachtsrundbriefe; Beerdigungspredigten für Gefallene [teilw. masch.]; Pfarrkollegmemoiren (gebunden); Mit-schriften aus den Landeskirchenratsitzungen; "Taufsache Weygand"; Lebenserinnerungen Karl Bornhäuser (1868-1947) [masch. gebunden]; Unterlagen aus dem eigenen (Amts-)Leben (Klassentreffen, Lebenslauf); Fotos u. a. aus seiner Zeit als Kriegsteilnehmer; Medaillen, Ehrenabzeichen; Schnitte des in Gefangenschaft geschnitzten Uhrenturms (A 3-Kopie in Bestand 153); Unterlagen und Kippot von der Israelreise des Südbad. Pfarrkollegs (1975); 1 Graphik und 1 Radierung Bestand 153 hinzugefügt, Bücher (u.a. RGG 2. u. 3. Aufl.) in Landeskirchliche Bibliothek aufgenommen
Findmittel: AUGIAS, Findbuch
Umfang: 2,5 lfde. Meter
Laufzeit: 1900 - 2000
Benutzbarkeit: Frei
Quellen, Literatur: Personalakte, Landeskirchliches Archiv; Gerd Schmoll: Hans Bornhäuser. In: Lebensbilder aus der Evangelischen Kirche in Baden im 19. und 20. Jahrhundert. Bd. 1: Kirchenleitung. 2015 [im Druck]
1933 Rezeption, Dr. theol., Vikar Ettlingen, 1934 Religionslehrer Handels- und Gewerbeschule Mannheim, 1935 Pfarrer Maulburg, 1939 Kriegsdienst, bis 1949 russische Kriegsgefangenschaft, 1950 Pfarrer Schopfheim, untere Pfarrei, 1954 Kreisdekan (ab 1956 Prälat) für Südbaden, Freiburg, 1977 em.
Enthält: Studienunterlagen; Unterlagen, Feldpost aus dem II. Weltkrieg (u.a. als Wehrmachtspfarrer), Vortragsmanuskript [masch.]; Studienbücher; Amtskalender; Predigten (aus der gesamten Amtszeit); Referate [größtenteils masch.]; Rundfunkandachten; Ausarbeitungen zur jüd. sowie alttest. Theologie (v.a. Tosefta); alt- und neutest. Exegesen; Material zu den Erlebnissen im II. Weltkrieg und zum Thema "Kirche im 3. Reich"; Unterlagen der Dt. Kriegsgräberfürsorge, vom Ichthys e.V., KKW Wyhl; Ausarbeitungen zur Bibelwoche, zu Bibelarbeiten und -kreisen; Sprüchesammlung; Korrespondenzen, Weihnachtsrundbriefe; Beerdigungspredigten für Gefallene [teilw. masch.]; Pfarrkollegmemoiren (gebunden); Mit-schriften aus den Landeskirchenratsitzungen; "Taufsache Weygand"; Lebenserinnerungen Karl Bornhäuser (1868-1947) [masch. gebunden]; Unterlagen aus dem eigenen (Amts-)Leben (Klassentreffen, Lebenslauf); Fotos u. a. aus seiner Zeit als Kriegsteilnehmer; Medaillen, Ehrenabzeichen; Schnitte des in Gefangenschaft geschnitzten Uhrenturms (A 3-Kopie in Bestand 153); Unterlagen und Kippot von der Israelreise des Südbad. Pfarrkollegs (1975); 1 Graphik und 1 Radierung Bestand 153 hinzugefügt, Bücher (u.a. RGG 2. u. 3. Aufl.) in Landeskirchliche Bibliothek aufgenommen
Findmittel: AUGIAS, Findbuch
Umfang: 2,5 lfde. Meter
Laufzeit: 1900 - 2000
Benutzbarkeit: Frei
Quellen, Literatur: Personalakte, Landeskirchliches Archiv; Gerd Schmoll: Hans Bornhäuser. In: Lebensbilder aus der Evangelischen Kirche in Baden im 19. und 20. Jahrhundert. Bd. 1: Kirchenleitung. 2015 [im Druck]
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.06.2025, 10:08 MESZ