Bürgermeister, Schöffen und geschworener Rat der Stadt Brüssel geloben am 20. Dezember 1489, den wörtlich eingerückten Abolitionsbrief des Römischen Königs Maximilian I. und seines Sohnes Philipp, Erzherzogs von Österreich und Herzogs von Burgund vom August 1489 , unter folgenden Bedingungen zu halten: 1) Maximilian I. als Vormund Philips oder deren Generalstatthalter kniend und entblößten Hauptes dafür Abbitte zu tun, dass sie zu den Rebellen von Flandern gestanden haben, und versprechen, von sogenannten Friedensvertrag von Brügge abzugehen.- 2) Vollständigen Schadenersatz zu leisten und namentlich 200000 Gulden a 40 Groten Flämisch Kriegskosten zu zahlen.- 3) Eidlich erneut Gehorsam zu geloben.- Weiterer erwähnte Orte: Nivelles, Tienen [beide Belgien].- Weitere erwähne Personen: Heme von Beersel, Philipp von Kleve, die Franzosen und andere fremde Reiter, Willem von Ramilly.

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Sächsisches Staatsarchiv
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