Gottfried Krämer, gesessen zu Randersacker, bekennt: Er hat von Abt Gerhard [Klinkhart] und dem Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg das Erbrecht an einem Weinberg in der Gemarkung Randersacker erworben. Daher verpflichtet er sich, jedes Jahr 3 Würzburger Pfennige davon als Zins an das Kloster zu entrichten. Bei einem Verkauf des Erbrechts muss der Weinberg vom Kloster neu empfangen werden, wobei der übliche Handlohn zu entrichten ist. Auf Bitte des Gottfried Krämer siegelt der Vogt in Randersacker Konrad von Seinsheim (Sauwesheim). Der geben ist 1409 am nehsten dinstag nach sant Walpurg tag. Aussteller: Gottfried Krämer. Empfänger: Kloster St. Stephan
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Gottfried Krämer, gesessen zu Randersacker, bekennt: Er hat von Abt Gerhard [Klinkhart] und dem Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg das Erbrecht an einem Weinberg in der Gemarkung Randersacker erworben. Daher verpflichtet er sich, jedes Jahr 3 Würzburger Pfennige davon als Zins an das Kloster zu entrichten. Bei einem Verkauf des Erbrechts muss der Weinberg vom Kloster neu empfangen werden, wobei der übliche Handlohn zu entrichten ist. Auf Bitte des Gottfried Krämer siegelt der Vogt in Randersacker Konrad von Seinsheim (Sauwesheim). Der geben ist 1409 am nehsten dinstag nach sant Walpurg tag. Aussteller: Gottfried Krämer. Empfänger: Kloster St. Stephan
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 295
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 75 / 180
Registratursignatur/AZ: 4 (16. Jh.); 1136 (18. Jh.); 1409 / 4 (18. Jh.); § 1 n 2 (18. Jh.); L 27 N 4 (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1409 Mai 7
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Konrad von Seinsheim; an Pergamentstreifen anhängend, besch.
Überlieferung: Original
Literatur: Regest: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 554 S. 219 Repertorium: Rep. 1, Bd. 6, S. 463
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (15. u. 17./18. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Überlieferung: Original
Literatur: Regest: Urkundenbuch St. Stephan, Bd. 2, Nr. 554 S. 219 Repertorium: Rep. 1, Bd. 6, S. 463
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangaben (15. u. 17./18. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Krämer, Gottfried, Randersacker
Klinkhart, Gerhard, Würzburg, Kloster St. Stephan, Abt
Strobel. Lupold, Randersacker
Seinsheim, Konrad von, Randersacker, Vogt
Randersacker (Lkr. Würzburg), Einwohner
Randersacker (Lkr. Würzburg), Weinberg
Randersacker (Lkr. Würzburg), Flurnamen
Randersacker (Lkr. Würzburg), Anlieger
Randersacker (Lkr. Würzburg), Vogt
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Abt
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Kloster
Würzburg, Währung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:56 MESZ
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