Laupheim, Kapitel Laupheim
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 467 Bü 605
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 467 Konstanz, Fürstbistum: Ordinariat (Generalvikariat, Geistlicher Rat) Akten betreffend württembergische Orte
Konstanz, Fürstbistum: Ordinariat (Generalvikariat, Geistlicher Rat) Akten betreffend württembergische Orte >> L - Ortsnamen mit Anfangsbuchstaben L -
(1400-), 1610-1615
Investitur- und Inhibitionsstreit zwischen dem Kloster Ochsenhausen und Karl von Welden.
Darin: 1400 März 13
Stiftung und Dotierung der Frühmesse durch den Pfarrherrn Johann Keller.
1400 April 5
Bischof Marquard von Konstanz konfirmiert die Frühmeßstiftung von Johann Keller.
1413 März 20 Innsbruck
Herzog Friedrich IV. verleiht dem Kloster Ochsenhausen das Patronatsrecht von Laupheim.
Inseriert in 1414 März 20
1413 August 26
Papst Johann XXIII. beauftragt den Propst von Waldsee, zu untersuchen, ob die Voraussetzungen zur Inkorporation der Kirche von Laupheim dem Kloster Ochsenhausen zutreffen, und die Inkorporation durchzuführen.
1414 Januar 18
Heinrich von Ellerbach schenkt dem Kloster Ochsenhausen die Lehen der Pfarrkirche Laupheim.
1414 Februar 27
Der Propst von Waldsee inkorporiert im Auftrag von Papst Johannes XXIII. die Kirche von Laupheim dem Kloster Ochsenhausen. (mit Inserierung von 1413 März 20 und August 26).
1445 Januar 16
Burkhard von Ellerbach stiftet eine Kapelle und ewige Messe auf dess richs strass nächst by lophein.
1445 Januar 17
Kloster Ochsenhausen gibt seinen Konsens zur Kaplaneistiftung. 1448 Mai 30
Burkhard von Ellerbach bittet um Konfirmation der Kaplaneistiftung in der Liebfrauenkapelle auf der Reichstraße, geweiht zu Ehren Marias, Barbaras, Leonhards und Antons, die er gemeinsam mit Bewohnern von Laupheim gemacht hat.
1448 Juni 6
Konfirmierung der Kaplaneistiftung.
1484 Juli 29
Burkhard von Ellerbach verzichtet auf das Vogtrecht zur Frühmesse in Laupheim.
1497 Juli 13
Vetrag zwischen dem Frühmesser von Laupheim und dem Spital Biberach wegen der Groß- und Kleinzehnten.
1515 Januar 27
Burkhard von Ellerbach stiftet 4 Jahrstage in der Pfarrkirche zu Laupheim (Liebfrauenkapelle an der Landstraße).
1515 November 15
Bischof Hugo von Konstanz konfirmiert die Jahrtagsstiftung Burkhards von Ellerbach.
1566 April 20
Bernhard von Ellerbach verkauft dem Kloster Ochsenhausen Zehnten zu Laupheim.
1594 Juni 8 Konstanz
Bischof Andreas von Konstanz annektiert und uniert die Frühmesse zu Laupheim der Pfarrei Laupheim.
1595
Urteil im Patronatsrechtsstreit mit Kloster Ochsenhausen.
Darin: 1400 März 13
Stiftung und Dotierung der Frühmesse durch den Pfarrherrn Johann Keller.
1400 April 5
Bischof Marquard von Konstanz konfirmiert die Frühmeßstiftung von Johann Keller.
1413 März 20 Innsbruck
Herzog Friedrich IV. verleiht dem Kloster Ochsenhausen das Patronatsrecht von Laupheim.
Inseriert in 1414 März 20
1413 August 26
Papst Johann XXIII. beauftragt den Propst von Waldsee, zu untersuchen, ob die Voraussetzungen zur Inkorporation der Kirche von Laupheim dem Kloster Ochsenhausen zutreffen, und die Inkorporation durchzuführen.
1414 Januar 18
Heinrich von Ellerbach schenkt dem Kloster Ochsenhausen die Lehen der Pfarrkirche Laupheim.
1414 Februar 27
Der Propst von Waldsee inkorporiert im Auftrag von Papst Johannes XXIII. die Kirche von Laupheim dem Kloster Ochsenhausen. (mit Inserierung von 1413 März 20 und August 26).
1445 Januar 16
Burkhard von Ellerbach stiftet eine Kapelle und ewige Messe auf dess richs strass nächst by lophein.
1445 Januar 17
Kloster Ochsenhausen gibt seinen Konsens zur Kaplaneistiftung. 1448 Mai 30
Burkhard von Ellerbach bittet um Konfirmation der Kaplaneistiftung in der Liebfrauenkapelle auf der Reichstraße, geweiht zu Ehren Marias, Barbaras, Leonhards und Antons, die er gemeinsam mit Bewohnern von Laupheim gemacht hat.
1448 Juni 6
Konfirmierung der Kaplaneistiftung.
1484 Juli 29
Burkhard von Ellerbach verzichtet auf das Vogtrecht zur Frühmesse in Laupheim.
1497 Juli 13
Vetrag zwischen dem Frühmesser von Laupheim und dem Spital Biberach wegen der Groß- und Kleinzehnten.
1515 Januar 27
Burkhard von Ellerbach stiftet 4 Jahrstage in der Pfarrkirche zu Laupheim (Liebfrauenkapelle an der Landstraße).
1515 November 15
Bischof Hugo von Konstanz konfirmiert die Jahrtagsstiftung Burkhards von Ellerbach.
1566 April 20
Bernhard von Ellerbach verkauft dem Kloster Ochsenhausen Zehnten zu Laupheim.
1594 Juni 8 Konstanz
Bischof Andreas von Konstanz annektiert und uniert die Frühmesse zu Laupheim der Pfarrei Laupheim.
1595
Urteil im Patronatsrechtsstreit mit Kloster Ochsenhausen.
1 Libell (Blätter fehlen)
Archivale
Ellerbach, Burkhard von; Vogt, ca. 15. Jh.
Ellerbach, Heinrich von
Keller, Johann; Pfarrer
Welden, Karl von; fürstbischöflicher Erbschenk
Bad Waldsee RV
Biberach an der Riß BC; Heilig-Geist-Spital
Innsbruck, Tirol [A]
Laupheim BC
Ochsenhausen BC; Kloster
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ
Hierarchie
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- Konstanz, Fürstentum (Tektonik)
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