Johann Heinrich von Stockheim zu Schwieberdingen, fürstlich Württembergischer Kämmerer, verkauft an seinen Schwager Wolf Friedrich Kämmerer von Wormbs gen. von Dalburg, kurfürstlich Mainzischen Rat und Oberamtmann zu Olm und Algesheim, 50 fl. (zu je 15 Batzen oder 60 Kr.) Jahresgült, auf der Frankfurter Herbstmesse nach Mainz oder Frankfurt zu zahlen, für 1000 fl. und legt zu Unterpfand folgende in Nieder-Olmer Gemarkung liegenden freien Feldstücke: Ein Baumgarten, zwischen dem gemeinen Weg und dem Stadtgraben; 4 Morgen Wiesen auf dem Engelborn; 2 Morgen Wiese daselbst; 5 1/2 Morgen Acker gen. der Weiheracker; 5 1/2 Morgen Acker vor der Mainzer Pforte im "Himrich" (grenzt an St. Katharingut); 2 Morgen Acker daselbst (Angrenzer: Franz Philipp Faust, Zollschreiber, und das vorgenannte Stück); 1 1/2 Morgen Acker am Zornheimer Weg (A. Dalberger Gut, Hans Löffenman) zehntfrei; 5 Viertel auf der "Leimkaudten" (A. Hans Löffenman und der Dompropst). S. Aussteller und Gericht zu Nieder-Olm. AO. Nieder-Olm.

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