Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Anteile bzw. Konkurrenz des Fürstentums Siegen an den Fouragelieferungen des Fürstentums Hadamar für die dort einquartierten französischen Truppen
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
E 404 Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Siegener Behörden
Fürstentum Siegen, Oranien-Nassauische Behörden, Siegener Behörden >> 2. Amtskolleg und Amt Siegen, Amt Hilchenbach, Amt Netphen >> 2.1. Amtskolleg und Amt Siegen >> 2.1.12. Militaria
1762
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Korrespondenzen zwischen dem Unterdirektorium zu Siegen, dem dortigen Amtskollegium zu Siegen sowie dem Amtskollegium zu Hadamar wegen der Ablieferung von Naturallieferungen nach Hadamar und Burbach; Abforderung von Rationen an Hafer und Heu aus den Siegenschen Gemeinden für die Belieferung der französischen Truppen; Berechnung der Konkurrenz an gelieferter Fourage des Fürstentums Siegen an das Winterquartier im Hadamarschen im April 1762; Summarischer Status über die schuldigen Anteile des Fürstentums Hadamar gegenüber des Fürstentums Siegen für die Fouragelieferungen an das Winterquartier der französischen Truppen im März 1762; Spezifikationen gelieferter Heu- und Haferrationen; Spezifikationen entstandener Diäten- und Zehrungskosten; Auflistung der in Hadamar entstandenen Magazinkosten; Supplik des Gerichtsschöffen Helsber zu Pottum wegen der von den Siegener Kommissaren versprochenen Bezahlung von akkordierten 2000 Rationen. Korrespondenten u.a.: Justizrat Schenck (Siegen), Holtzklau (Hadamar), Pagenstecher (Siegen), Lieutenant Schmidt, Heyden (Feuersbach), Johann Stahlschmidt (Freudenberg), Lieutenant Giesler (Langenholdinghausen), Bürgermeister Johann Thomas Krämer (Freudenberg), Muzelius (Hadamar), Chelius (Hadamar), Gerichtsschöffe Johannes Helsber (Pottum).
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.