Nellingen, Stabskellerei (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 509 L
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Altwürttembergisches Archiv >> Bezirksbehörden des Kirchenguts und der Universität >> Kloster- und Stiftsgutverwaltungen
1649-1805
1. Zur Geschichte von Propstei und Stabskellerei Nellingen: Durch eine Stiftung an Kloster Sankt Blasien legte Anselm von Nellingen im Jahr 1120 den Grund zur späteren Propstei. Um 1250 wurde die Propstei dann von Sankt Blasien als Filiale zur Verwaltung von Gütern, die der Abtei unterstanden, gegründet. Vielleicht wurde die Propstei von Anfang an von Württemberg bevogtet; Esslinger Ansprüche auf die Vogtei wurden jedenfalls 1387 durch einen Fürstenspruch abgewiesen. Erst 1649 tauschte Württemberg die Vogtei gegen andere Güter und Rechte von Sankt Blasien ein. Im selben Jahr wurde nach der Auflösung der Propstei die Stabskellerei Nellingen zur Verwaltung und Einziehung von Abgaben und Steuern eingerichtet. Nachfolgebehörde war ab 1806 das Kameralamt Nellingen, das 1836 aufgelöst wurde. Literatur: Beschreibung des Oberamts Esslingen, Stuttgart und Tübingen 1845 Das Land Baden-Württemberg, Bd. 3, Stuttgart 1978 Kapff, Rudolf, Geschichte von Dorf und Probstei Nellingen auf den Fildern, Esslingen 1927
2. Zur Geschichte und Verzeichnung des Bestandes: Der vorliegende Bestand A 509 L wurde vom Staatsarchiv Ludwigsburg 1969 im Rahmen eines umfangreichen Archivalienaustausches an das Hauptstaatsarchiv Stuttgart abgegeben. Weitere Überlieferung dieser Provenienz und Archivalien betreffend Propstei und Stabskellerei Nellingen finden sich im Hauptstaatsarchiv vor allem in folgenden Beständen: A 206 Oberrat: Ältere Ämterakten A 213 Oberrat: Jüngere Ämterakten (Spezialakten) A 249 Rentkammer: Ämterakten (Spezialakten) A 509 Nellingen B 4 a Neuwürttembergische Leibeigenenbücher H 101 Weltliche Lagerbücher H 128 Lagerbücher von Bistümern und Klöstern. 5 Büschel (0,1 lfd. m) des Bestandes waren bisher durch ein provisorisches, von Karl Otto Müller erstelltes, handschriftliches Archivverzeichnis erschlossen. 0,1 lfd. m Akten waren unverzeichnet. Vgl. die Konkordanz am Ende des Repertoriums. In der Gesamtübersicht über die Bestände der staatlichen Archive Württembergs von K.O. Müller von 1937 wurde der Bestand der Stabskellerei Nellingen unter A 383 geführt. Bei der Neuverzeichnung wurde nach einer Sachgliederung, die Barbara Hoen 1997 zur Verzeichnung der altwürttembergischen Amtsbestände entwickelt hat, klassifiziert (vgl. Az. 5511. 0 vom 1.1. 1997). Die Neuaufnahme erfolgte im Oktober 2000 unter Mitwirkung des Anwärters Christoph Schapka mit Hilfe des Computerprogramms Midosa 95 der staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg. Der Bestand A 509 L besteht nun aus 14 Büscheln im Umfang von 0,2 lfd. m. Das seitherige Archivverzeichnis von K.O. Müller wurde dem Bestand A 605 Ältere Repertorien zugewiesen. Stuttgart, im Oktober 2000 Christine Bührlen-Grabinger
Abkürzungen:
Abschr. Abschrift
Bd. Band
Bl. Blatt
Bü Büschel
desgl. desgleichen
fl Gulden (florin)
Hz. Herzog
Jh. Jahrhundert
L Ludwigsburg
lfd. m laufende Meter
Lkr. Landkreis
o.D. ohne Datum
Pap. Papier
s. siehe
S. Seite
Schr. Schriftstück(e)
Stkr. Stadtkreis
Tgb.Nr. Tagebuchnummer
u.a. unter anderem
Konkordanz:
alte Nr. neue Nr. Ordnungsnr.
Bü 1 Bü 1 4
Bü 2 Bü 2 12
Bü 3 Bü 3 13
Bü 4 Bü 4 14
Bü 5+ unverzeichnet Bü 5 1
Unverzeichnet Bü 6 2
Unverzeichnet Bü 7 3
unverzeichnet Bü 8 5
unverzeichnet Bü 9 6
unverzeichnet Bü 10 7
unverzeichnet Bü 11 8
unverzeichnet Bü 12 9
unverzeichnet Bü 13 10
unverzeichnet Bü 14 11
2. Zur Geschichte und Verzeichnung des Bestandes: Der vorliegende Bestand A 509 L wurde vom Staatsarchiv Ludwigsburg 1969 im Rahmen eines umfangreichen Archivalienaustausches an das Hauptstaatsarchiv Stuttgart abgegeben. Weitere Überlieferung dieser Provenienz und Archivalien betreffend Propstei und Stabskellerei Nellingen finden sich im Hauptstaatsarchiv vor allem in folgenden Beständen: A 206 Oberrat: Ältere Ämterakten A 213 Oberrat: Jüngere Ämterakten (Spezialakten) A 249 Rentkammer: Ämterakten (Spezialakten) A 509 Nellingen B 4 a Neuwürttembergische Leibeigenenbücher H 101 Weltliche Lagerbücher H 128 Lagerbücher von Bistümern und Klöstern. 5 Büschel (0,1 lfd. m) des Bestandes waren bisher durch ein provisorisches, von Karl Otto Müller erstelltes, handschriftliches Archivverzeichnis erschlossen. 0,1 lfd. m Akten waren unverzeichnet. Vgl. die Konkordanz am Ende des Repertoriums. In der Gesamtübersicht über die Bestände der staatlichen Archive Württembergs von K.O. Müller von 1937 wurde der Bestand der Stabskellerei Nellingen unter A 383 geführt. Bei der Neuverzeichnung wurde nach einer Sachgliederung, die Barbara Hoen 1997 zur Verzeichnung der altwürttembergischen Amtsbestände entwickelt hat, klassifiziert (vgl. Az. 5511. 0 vom 1.1. 1997). Die Neuaufnahme erfolgte im Oktober 2000 unter Mitwirkung des Anwärters Christoph Schapka mit Hilfe des Computerprogramms Midosa 95 der staatlichen Archivverwaltung Baden-Württemberg. Der Bestand A 509 L besteht nun aus 14 Büscheln im Umfang von 0,2 lfd. m. Das seitherige Archivverzeichnis von K.O. Müller wurde dem Bestand A 605 Ältere Repertorien zugewiesen. Stuttgart, im Oktober 2000 Christine Bührlen-Grabinger
Abkürzungen:
Abschr. Abschrift
Bd. Band
Bl. Blatt
Bü Büschel
desgl. desgleichen
fl Gulden (florin)
Hz. Herzog
Jh. Jahrhundert
L Ludwigsburg
lfd. m laufende Meter
Lkr. Landkreis
o.D. ohne Datum
Pap. Papier
s. siehe
S. Seite
Schr. Schriftstück(e)
Stkr. Stadtkreis
Tgb.Nr. Tagebuchnummer
u.a. unter anderem
Konkordanz:
alte Nr. neue Nr. Ordnungsnr.
Bü 1 Bü 1 4
Bü 2 Bü 2 12
Bü 3 Bü 3 13
Bü 4 Bü 4 14
Bü 5+ unverzeichnet Bü 5 1
Unverzeichnet Bü 6 2
Unverzeichnet Bü 7 3
unverzeichnet Bü 8 5
unverzeichnet Bü 9 6
unverzeichnet Bü 10 7
unverzeichnet Bü 11 8
unverzeichnet Bü 12 9
unverzeichnet Bü 13 10
unverzeichnet Bü 14 11
14 Büschel
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:39 MEZ