1328 Juli 21 – Der Vogt des Bischofs und Stadtrichter Johannes Flos
bekundet, daß bezüglich des Erbes Ecwordinctorpe (Eggendorf) im Kirchspiel Buer
eine dreimalige Verhandlung stattgefunden hat. – Zuerst haben in der Kapelle s.
Gregorii die Witwe Hildegundis Pagesche und ihre Söhne Johannes und Segehardus
bei Abwesenheit des dritten Sohnes Ludolphus auf alle Ansprüche und Rechte an
dem genannten Erbe verzichtet zugunsten des Domkantors Ludolphus de Horne.
Dabei hat Johannes gebeten, ihm das Erbe nach Hausleute Recht (tohuschen
rechte) auf bestimmte Jahre in Pacht zu geben. – Zeugen: Hugo decanus,
Ludolphus de Arnhem, Fredericus Propst an St. Johann, Ludgerus de Byssendorpe,
Hermannus de Ahus, Arnoldus Eyfler, Hugo Bere, Lyborius de Alen scolasticus,
Wichmannus de Visbeke, Degenhardus de Meschede, Johannes Peternillinc als
Canoniker der Domkirche. – Dann hat der genannte Ludolphus selbst für sich den
Verzicht ausgesprochen bei der zweiten Verhandlung super caminatam des
Domkantors. – Zeugen: Hugo decanus, Fredericus praepositus, Lutgerus de
Byssendorpe, Wichmannus de Visbecke, majoris, Conradus de Ghesmele, Wichmannus
de Visbeke s. Johannis ecclesiarum, .. thesaurarius et .. scolasticus
Widenb[rugensis], Johannes de Drele vicar., Thidericus de Horne, Johannes
Eyfler, Johannes Weder, Gerhardus Wilde. – Endlich kommt der Pachtvertrag
zustande. – Zeugen: Wichmannus de Visbeke canonicus, Gerhardus Keleman
vicarius, Johannes Bere Ritter, Arnoldus Dunker, Thetmarus Hofslegere, Henricus
Scutte, Hermannus de Velsten Knappen, Bertoldus Apotecarius. – Die letzte
Verhandlung ist in cimiterio majori contra domum Bertoldi Apotecarii. –
Original Pergament. Siegel abhangend.