Abt Berchtold [II. Tutz] und der Konvent des Zisterzienserklosters Salem tauschen ihre Leibeigene Anna, Tochter Burkhard Boentes, gegen die weingartischen Eigenleute Guta, Tochter Cuntzen des Pfurers, und deren Sohn Hans. Die Aussteller betonen, dass die genannte Anna als freies und unanfechtbares Eigentum auf die Empfänger übergeht und dass ebenso deren künftige Kinder dem Kloster Weingarten zustehen, auch verzichten sie auf alle Rechte, die sie bis heute an derselben Leib und Gut gehabt haben.
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Abt Berchtold [II. Tutz] und der Konvent des Zisterzienserklosters Salem tauschen ihre Leibeigene Anna, Tochter Burkhard Boentes, gegen die weingartischen Eigenleute Guta, Tochter Cuntzen des Pfurers, und deren Sohn Hans. Die Aussteller betonen, dass die genannte Anna als freies und unanfechtbares Eigentum auf die Empfänger übergeht und dass ebenso deren künftige Kinder dem Kloster Weingarten zustehen, auch verzichten sie auf alle Rechte, die sie bis heute an derselben Leib und Gut gehabt haben.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 U 2394
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 II Weingarten, Benediktinerkloster: Leibeigenschaftsbriefe
Weingarten, Benediktinerkloster: Leibeigenschaftsbriefe >> Leibeigenschaftsbriefe >> 1300-1399
1365 März 21 (an sant Benedicten tag vnsers hayligen vattern)
12,7 x 25,5 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Schaden: Wasserschaden, erheblicher Textverlust
Aussteller: Kloster Salem
Empfänger: Kloster Weingarten
Siegler: Der Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel abgegangen
Vermerke: Rückvermerk
Aussteller: Kloster Salem
Empfänger: Kloster Weingarten
Siegler: Der Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegel abgegangen
Vermerke: Rückvermerk
Boente, Anna
Boente, Burkhard
Pfurer, Guta
Pfurer, Hans
Pfurer, Konrad
Salem, Berthold II. Tutz; Abt, ca. 14. Jh.
Salem FN; Kloster
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:31 MEZ
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