Kläger: Marquard Stammer, Probst des Klosters Bordesholm (hält sich in den Niederlanden auf), Beklagter: Herzog Johann (d. Ä.) von Schleswig-Holstein, Nebenbeklagte: Johannes Schwone Schluter, Hartwig Hartiges, "Convents-Personen" des Klosters Bordesholm, Prozessvertreter: Dr. Paul Haffner, Dr. Johann Michael Vaius, Dr. Malachias Ramminger, Streitgegenstand: Streit um Aufhebung des Klosters Bordesholm und die Einziehung der Klostergüter 1566
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Kläger: Marquard Stammer, Probst des Klosters Bordesholm (hält sich in den Niederlanden auf), Beklagter: Herzog Johann (d. Ä.) von Schleswig-Holstein, Nebenbeklagte: Johannes Schwone Schluter, Hartwig Hartiges, "Convents-Personen" des Klosters Bordesholm, Prozessvertreter: Dr. Paul Haffner, Dr. Johann Michael Vaius, Dr. Malachias Ramminger, Streitgegenstand: Streit um Aufhebung des Klosters Bordesholm und die Einziehung der Klostergüter 1566
LASH, Abt. 390 Nr. 63
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1567-1580
Enthält: RKG 1567-1580; Kopien zweier Epitaphien des Klosters Bordesholm über den 1475 verstorbenen Jacob Schmidt und den 1503 verstorbenen Johann Reborch, Konvents-Mitglieder des Klosters (Q 31); Eid des Marquard Stammer (Q 8); Vollmacht des Konvents des Klosters Bordesholm für Marquard Stammer 1566 (Q 14); Vollmacht des Johannes Schwon Schluter, Michael von Utrecht und Johannes Focke für Paul Tesmar zu Hamburg zur Einreichung einer peinlichen Klage gegen Marquard Stammer vor dem Konvent des Klosters Bethlehem bei Zwolle 1566 (Q 23-25, 33); Vollmacht der Windesheimer Kongregation für Marquard Stammer und Johann Wichtenbeke, Bürger zu Hamburg 1567 (in lateinischer Sprache, Q 12); Schreiben des Kaisers Maximilian II. und der Räte der Städte Hamburg und Lübeck 1568 zugunsten des Marquard Strammer und zur Unterstützung der Forderungen des Johann Wichtenbeke, der dem Kloster 3500 Mark in lübisch geliehen hatte und dafür Schuldverschreibungen des Rötger von Deventer und des Hermann Isermann bekommen hatte (Q 17-20); Notariatsinstrument über Verhandlungen des Christoph Rantzau zu Bülk, Amtmann zu Rendsburg mit Konventsmitgliedern des Klosters 1568 (Q 30); Schreiben des Priors der Windesheimer Kongregation 1575 (in lateinischer Sprache Q 47); Schreiben des Hans Pogwisch an den Kammerrichter 1577 (Q 47); Aufstellung über Prozesskosten 1566-1578 (Q 46)
Verzeichnung
siehe auch Abt. 7 Nr. 3786 - 3787; Staatsarchiv Hamburg RKG B 138
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:02 MEZ