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Rentenkauf, Beckum
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Regest: Vor Bürgermeistern und Rat der Stadt Beckum verkaufen die Eheleute Johann und Gertrud Bövinckloe dem Assener Amtmann Hermann Bullern und seiner Frau Margarete eine Rente von sechs alten Talern für 100 Taler aus einem Morgen Land zu zweieinhalb Mudde vor Beckum am Mühlenweg zwischen Ländereien des Jakob Aschoff an der Nord- und Franz de Wendt zum Crassenstein an der Südseite und aus einem Morgen Land des alten Bövinckloe zu zwei Mudde, der Hamkamp genannt, am Hammweg hinter dem "hamhüseken" zwischen dem Hammweg an der Ost- und Heinrich Berkenhegen Länderei an der Westseite und aus dem Haus und Hof in Beckum an der Weststraße zwischen den Häusern des Hermann Steinbicker und des Evert Jeman und aus dem Haus und Gehöft des Dietrich Dollen, der Bürge ist, an der Geiststraße zwischen dem Haus des Wolter Scheveman an der Süd- und der gemeinen Gasse zur Nordstraße. Datierung: auff abendt Philippi et Jacobi Apostolorum Siegelankündigung des Ausstellers.
Pergament
Urkunden
Siegelbeschreibung: Stadtsiegel an Perg.str. abhängend., beschädigt
Diverse Rückvermerke.
Beckum
Assen
Crassenstein
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.