Gutsarchiv Artern (Bestand)
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H 14 (Benutzungsort: Wernigerode)
Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik) >> 10. Adelsarchive >> 10.02. Gutsarchive
1548 - 1941
Findhilfsmittel: Findbuch von 1998 (online recherchierbar)
Registraturbildner: Artern/Unstrut ist eine Stadt im Kyffhäuserkreis, Freistaat Thüringen.
Die Stadt Artern befand sich seit 1510 im alleinigen Besitz der Grafen von Mansfeld, wurde bei der Sequestration 1570/73 unter kursächsische Verwaltung gestellt und gelangte 1815 an Preußen, wo es 1816–1945 der Provinz Sachsen zugeordnet war.
In Artern existierten seit dem 16. Jh. drei mansfeldische Lehngüter: der Oberhof, der Unterhof und das Helldorfische oder Schallsche Gut in der Neustadt. Dazu kam im 19./20. Jh. eine preußische Domäne. Der Besitz der Güter wechselte in schneller Folge. Zu den wichtigsten Besitzern gehörten die adligen Familien von Pretis und von Helldorff sowie die bürgerlichen Familien Keßler, Schall und Lüttich.
Nachdem der Amtmann Friedrich Christian Lüttich 1788 den Oberhof erworben hatte, brachten seine Nachfahren im 19. Jh. alle drei Güter an sich. In den 1860er Jahren wurden sie zu einem Rittergut vereinigt, das sich bis zur Enteignung im Zuge der Bodenreform 1945 im Besitz der Familie Lüttich befand.
Bestandsinformationen: Die Archivalien der durch die Bodenreform enteigneten Familie Lüttich gelangten 1946 an das Landesarchiv Magdeburg. Da keine alte Registraturordnung erkennbar war, wurde im Februar 1998 eine Neuerschließung des Bestandes vorgenommen und die Besitz- sowie Bestandsgeschichte verfasst.
Zusatzinformationen: Literatur:
Adelsarchive im Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt. Übersicht über die Bestände, bearb. von Jörg Brückner, Andreas Erb und Christoph Volkmar (Quellen zur Geschichte Sachsen-Anhalts; 20), Magdeburg 2012.
Enthaltene Karten: 2
Registraturbildner: Artern/Unstrut ist eine Stadt im Kyffhäuserkreis, Freistaat Thüringen.
Die Stadt Artern befand sich seit 1510 im alleinigen Besitz der Grafen von Mansfeld, wurde bei der Sequestration 1570/73 unter kursächsische Verwaltung gestellt und gelangte 1815 an Preußen, wo es 1816–1945 der Provinz Sachsen zugeordnet war.
In Artern existierten seit dem 16. Jh. drei mansfeldische Lehngüter: der Oberhof, der Unterhof und das Helldorfische oder Schallsche Gut in der Neustadt. Dazu kam im 19./20. Jh. eine preußische Domäne. Der Besitz der Güter wechselte in schneller Folge. Zu den wichtigsten Besitzern gehörten die adligen Familien von Pretis und von Helldorff sowie die bürgerlichen Familien Keßler, Schall und Lüttich.
Nachdem der Amtmann Friedrich Christian Lüttich 1788 den Oberhof erworben hatte, brachten seine Nachfahren im 19. Jh. alle drei Güter an sich. In den 1860er Jahren wurden sie zu einem Rittergut vereinigt, das sich bis zur Enteignung im Zuge der Bodenreform 1945 im Besitz der Familie Lüttich befand.
Bestandsinformationen: Die Archivalien der durch die Bodenreform enteigneten Familie Lüttich gelangten 1946 an das Landesarchiv Magdeburg. Da keine alte Registraturordnung erkennbar war, wurde im Februar 1998 eine Neuerschließung des Bestandes vorgenommen und die Besitz- sowie Bestandsgeschichte verfasst.
Zusatzinformationen: Literatur:
Adelsarchive im Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt. Übersicht über die Bestände, bearb. von Jörg Brückner, Andreas Erb und Christoph Volkmar (Quellen zur Geschichte Sachsen-Anhalts; 20), Magdeburg 2012.
Enthaltene Karten: 2
Laufmeter: 0.8
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
14.04.2025, 8:12 AM CEST