Zeugnisse und Pässe für Angehörige des Perückenmacherhandwerks
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E 5/50 Nr. 9
E 5/50 Perückenmacher
Perückenmacher
1793 - 1812
Enthält:
1) gedruckter Reisepass der Stadt Eichstätt für den Perückenmachergesellen Gottlieb Wittig aus Hamburg mit der Bestätigung, dass in der Stadt und im Umland noch eine von der leidigen Pest befreyte reine Luft vorhanden sei, d.d. 6. Feb. 1793.
2) gedrucktes Arbeitszeugnis des Perückenmacherhandwerks zu Ansbach für den Gesellen Johann David Waeger von dort, d.d. 3. Sept. 1793.
3) gedrucktes Arbeitszeugnis des Perückenmacherhandwerks zu Pest für den Gesellen Heinrich Ludwig Störkel aus Augsburg, d.d. 26. Mär. 1794.
4) gedruckte Aufenthaltsbewilligung für 8 Tage für den arbeitsuchenden Perückenmachergesellen Martin Heil aus Stuttgart, d.d. 2. Jan. 1799.
5) gedrucktes Arbeitszeugnis des Perückenmacherhandwerks zu Wien für den Gesellen Lorenz Kestelmeyer aus Regensburg, d.d. 8. Jun. 1802; rückseitig Sichtvermerke aus Passau und Deggendorf.
6) gedruckter Reisepass des Großherzogtums Frankfurt für den Perückenmachergesellen Martin von der Heid aus Mannheim für eine Reise von Frankfurt a.M. über Stuttgart in die Schweiz und über München nach Wien, d.d. 5. Okt. 1810; rückseitig Sichtvermerke aus Darmstadt, Stuttgart, Göppingen, Ulm und Augsburg.
7) gedruckte Aufenthaltsbewilligung für 24 Stunden für den Perückenmachergesellen Martin von der Heid aus Mannheim, d.d. 10. Jan. 1812.
1) gedruckter Reisepass der Stadt Eichstätt für den Perückenmachergesellen Gottlieb Wittig aus Hamburg mit der Bestätigung, dass in der Stadt und im Umland noch eine von der leidigen Pest befreyte reine Luft vorhanden sei, d.d. 6. Feb. 1793.
2) gedrucktes Arbeitszeugnis des Perückenmacherhandwerks zu Ansbach für den Gesellen Johann David Waeger von dort, d.d. 3. Sept. 1793.
3) gedrucktes Arbeitszeugnis des Perückenmacherhandwerks zu Pest für den Gesellen Heinrich Ludwig Störkel aus Augsburg, d.d. 26. Mär. 1794.
4) gedruckte Aufenthaltsbewilligung für 8 Tage für den arbeitsuchenden Perückenmachergesellen Martin Heil aus Stuttgart, d.d. 2. Jan. 1799.
5) gedrucktes Arbeitszeugnis des Perückenmacherhandwerks zu Wien für den Gesellen Lorenz Kestelmeyer aus Regensburg, d.d. 8. Jun. 1802; rückseitig Sichtvermerke aus Passau und Deggendorf.
6) gedruckter Reisepass des Großherzogtums Frankfurt für den Perückenmachergesellen Martin von der Heid aus Mannheim für eine Reise von Frankfurt a.M. über Stuttgart in die Schweiz und über München nach Wien, d.d. 5. Okt. 1810; rückseitig Sichtvermerke aus Darmstadt, Stuttgart, Göppingen, Ulm und Augsburg.
7) gedruckte Aufenthaltsbewilligung für 24 Stunden für den Perückenmachergesellen Martin von der Heid aus Mannheim, d.d. 10. Jan. 1812.
Umfang/Beschreibung: 7 St.
Archivale
Indexbegriff Person: Heid, Martin von der
Indexbegriff Person: Heil, Martin
Indexbegriff Person: Kestelmeyer, Lorenz
Indexbegriff Person: Störkel, Heinrich Ludwig
Indexbegriff Person: Waeger, Johann David
Indexbegriff Person: Wittig, Gottlieb
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Zeugnisse und Pässe
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Gesellen
Indexbegriff Person: Heil, Martin
Indexbegriff Person: Kestelmeyer, Lorenz
Indexbegriff Person: Störkel, Heinrich Ludwig
Indexbegriff Person: Waeger, Johann David
Indexbegriff Person: Wittig, Gottlieb
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Zeugnisse und Pässe
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Gesellen
Ansbach
Augsburg
Darmstadt
Deggendorf
Eichstätt
Frankfurt a. M.
Frankfurt, Großherzogtum
Göppingen
Hamburg
Mannheim
München
Passau
Pest
Regensburg
Schweiz
Stuttgart
Ulm
Wien
Perückenmacher
Perückenmacherhandwerk
Geselle, Perückenmacher
Zeugnis
Arbeitszeugnis
Aufenthaltsbewilligung
Reisepass
Pest
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:01 MESZ