Droste Lippold von Canstein und seine Ehefrau Anna verkaufen ihrem Schwiegersohn (tochterman) Philipp Spiegel zum Desenberg ihren Anteil am Zehnten zu Wormeln, nämlich 12 Malter Kornzins halb und halb Warburger Maßes, den das Kloster Philipp Spiegel jährlich am Tag vor Michaelis (28. September) in dessen Haus liefern soll. Sollte das Kloster mit der Lieferung säumig sein, hat es sich des Zehnten selbst „entsetzt“, so dass Spiegel den Zehnten nach Gefallen nutzen kann wie auch dreieinhalb Malter Korn halb und halb Warburger Maßes aus Johann Everdts Gut in Heringhausen1), das Lippold von Canstein anteilsweise besitzt. Lippold verkauft dieses alles für 250 rheinische Goldgulden und 150 Joachimstaler oder Dickpfennige. Der Aussteller kündigt sein Siegel an. 1562 Michaelis.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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