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Verkauf eines Zinses aus einem Haus in Fulda an die Pfarrkirche St. Blasius durch Sigmund Arnoldt, Bürger und Rotgießer in Fulda
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Urk. 78 Reichsabtei Fulda: Kirchen, Hospitäler, Stiftungen, Seminar, Universität [ehemals: Urkunden: R III, IV]
Reichsabtei Fulda: Kirchen, Hospitäler, Stiftungen, Seminar, Universität [ehemals: Urkunden: R III, IV] >> Kirchen >> Pfarrkirche St. Blasii zu Fulda
1582 Februar 22
Ausfertigung, Pergament, an Pergamentstreifen anhängendes Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Der geben den tag Cathedra Petri im jar nach Christi unsers eynigen seligmachers geburtt im tausendten fünffhundertsten achtzigsten und zweytten
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Sigmund (Sygmundt) Arnoldt, Bürger und Rotgießer in Fulda, verkauft in Übereinstimmung mit seiner Ehefrau Cäcilia an die Geistlichen, Pfarrer, Vikare und Präsenzmeister der Pfarrkirche St. Blasius in Fulda ab dem Jahr 1583 zu den genannten Terminen einen jährlichen Zins in Höhe von anderthalb Gulden, gezählt zu je 42 Gnacken, aus seinem genau bezeichneten Haus in Fulda, das ein Lehen des Schultheißenamtes ist. Eberhard Schutzbar (Schutzsper) genannt Milchling, Schultheiß von Fulda, bestätigt und besiegelt den Verkauf. Nennung von Personen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Eberhard Schutzbar genannt Milchling, Schultheiß von Fulda]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.