Hartmann Steinheimer, Bürger zu Geislingen, und seine Ehefrau Agnes von Ehingen verkaufen an eine ewige Messe im Gotteshaus zu Wiesensteig, die St. Johann dem Täufer und dem Heiligen Kreuz geweiht ist, ihren halben Hof zu Mühhausen, den Ulrich Stücklin daselbst baut, und der dem Grafen Friedrich von Helfenstein vogtbar ist, um 38 Gulden, die Johann von Ehingen, Chorherr zu Wiesensteig, bezahlt hat.
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Hartmann Steinheimer, Bürger zu Geislingen, und seine Ehefrau Agnes von Ehingen verkaufen an eine ewige Messe im Gotteshaus zu Wiesensteig, die St. Johann dem Täufer und dem Heiligen Kreuz geweiht ist, ihren halben Hof zu Mühhausen, den Ulrich Stücklin daselbst baut, und der dem Grafen Friedrich von Helfenstein vogtbar ist, um 38 Gulden, die Johann von Ehingen, Chorherr zu Wiesensteig, bezahlt hat.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 535 S U 39
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 535 S Wiesensteig, Geistliche Niederlassungen
Wiesensteig, Geistliche Niederlassungen >> 1. Stift >> 1.15 Vikariate und Pfründen >> 1.15.2 einzelne >> 1.15.2.1 in Wiesensteig >> 1.15.2.1.4 St. Johanns-Pfründe
1414 Juli 24 (Jakobs Abend)
Urkunden
Siegler: Hartmann Steinheimer; Agnes von Ehingen; Jos von Reischenbach, Vogt zu Geislingen; Berthold Swartz, genannt Schulmeister, von Geislingen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 4 Sg.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 4 Sg.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:49 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
- Neuwürttembergische Bestände vor 1803 bzw. vor 1806/10 (Tektonik)
- Bistümer, Stifte, Klöster und Pfarreien (Tektonik)
- Wiesensteig, Geistliche Niederlassungen (Bestand)
- 1. Stift (Gliederung)
- 1.15 Vikariate und Pfründen (Gliederung)
- 1.15.2 einzelne (Gliederung)
- 1.15.2.1 in Wiesensteig (Gliederung)
- 1.15.2.1.4 St. Johanns-Pfründe (Gliederung)
Namensnennung 3.0 Deutschland