Wahl und Bestätigung des Ersten (dirigierenden) und des Zweiten (Justiz-) Bürgermeisters in der Stadt Minden
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KDK Minden XXI, 40
D 605 Minden-Ravensberg, Regierung
Minden-Ravensberg, Regierung >> 4. Polizei >> 4.1. Kommunalaufsicht
1723, 1750 - 1806
Enthaeltvermerke: Enthält: Einsetzung des Kriegs- und Domänenrats Höpke nach der Avancierung des Justizrats Culemann, 1750 Extrakt aus dem rathäuslichen Reglement zu Minden (Bl. 4, 34), 1723 Auseinandersetzungen wegen der Kompetenz des 1. Bürgermeisters betreffs der Aufsicht über die Justiz (Bl. 10) Einsetzung des Franz Florens Schrader zum 2. Bürgermeister (Bl. 25), 1750 Aufrücken des Schrader zum 1. Bürgermeister nach dem Tode des Hoepke (Bl. 32), 1753 Einsetzung des Senators, Regierungsadvokaten und Camerarius Berckhausen zum 2. Bürgermeister Bericht über das Stadtsyndikat seitens des Bürgermeisters Düsterdiek (Bl. 41), 1753 Entschuldigung des Stadtrichters von der Beck wegen seines Fehlers in der Sache des Armenvogts Thoms und der Anna Cath. Nagels (Bl. 62), 1761 Einsetzung des bisherigen Stadtrichters Philipp Adolph von der Beck zum 2. Bürgermeister und Syndicus nach dem Tode des Berckhausen (Bl. 70), 1762 Einsetzung des Stadtrichters Rathert nach dem Tode des von der Beck, Bewerbung des Wallenbeck (Bl. 102), 1765 - 1767 Wahl des Rathert zum regierenden Bürgermeister nach dem Tode des Schrader (Bl. 134), 1776 Zusicherung des Wahlrechts für die Magistratsstellen in den Städten des Fürstentums Minden und der Grafschaft Ravensberg (außer Bielefeld) seitens des Königs bzw. Vorbehalt der königlichen Besetzung bei einigen Städten (Bl. 141), 1774 Wahl des Steuerrats Pestel zum Justizbürgermeister (Bl. 156), 1776 Rückgängigmachung der Wahl des Steuerrats Pestel zum Justizbürgermeister, stattdessen des Stadtrichters Nettebusch, Auseinandersetzung wegen der Kompetenz zur Bestätigung Auseinandersetzung wegen der Annahme von "Douceurs" durch die Bürgermeister und Provisoren der Armen von den Gastmeiern der Armenhäuser (Bl. 241), 1788 Tod des 1. Bürgermeisters Rathert (Bl. 253), 1794 Besetzung der Stelle des 2. Bürgermeisters nach dem Tode des Nettebusch mit dem Kammerassistenzrat, Stadtrichter und Kammerfiskal Ludwig Adolph Aschoff (Bl. 255), 1804 Tod des 1. Bürgermeisters und Stadtdirektors Gerhard Wilhelm Schmidt, Aufrücken des Aschoff an seine Stelle (Bl. 301), 1805 Bestallung des Kammerfiskals und Justizkommissars Müller zum Justizbürgermeister (Bl. 317), 1806
Behörden vor 1816
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:02 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
- 1.4. Preußisches Westfalen (D) (Tektonik)
- 1.4.5. Preußische Behörden für Minden und Ravensberg (Tektonik)
- Minden-Ravensberg, Regierung (Bestand)
- 4. Polizei (Gliederung)
- 4.1. Kommunalaufsicht (Gliederung)