Mainz, 1625.09.13. (Richter Hettisch). Adam Engelman der Oberpfründner im Spital u.s.Fr. Katharina machen (er krank und bettlägerig, sie gesund) ihr Testament: Sie vermachen der Kirche des Heiliggeistspitals 100 fl., den Karmelitern 400 fl. für eine Seelmesse (davon bereits 100 fl. bezahlt), den Jesuiten 400 fl., den Augustiner 200 fl. (alle Frohnfasten eine Messe für sie zu halten), den Kartäusern 200 fl., den Kapuzinern 200 fl., dem Kloster oberhalb der Kartause 200 fl., dem St. Barbaraspital 300 fl., dem Spital zum Floß 300 fl., dem St. Alexiusspital 300 fl., dem Pestilenzhaus 100 fl., der Dreifaltigkeitsbruderschaft apud patres [Jesuiten] 30 fl., dem St. Katharinenspital in Filzbach 100 fl., den Hausarmen zu Hochheim 200 fl., ihrer Pflegerin 25 fl., seinen Patenkindern: Heinrich Jungen Sohn, Adolf, 100 fl., Hans Trebers Sohn zu Kostheim, Adolf, 25 fl.; dem Spitalmeister u.s.Fr. 100 fl., Hans Hart von Hochheim 100 fl. Alles übrige vermachen sie einander. Nach dem Tod des letztlebenden Ehegatten erhalten die von der Frau eingesetzten Testamentarier 1000 fl. B., das übrige seine (Adolfs) Verwandten (Dr. med. Simon Jung, und Heinrich Jung, B. und Loher, Kaspar Engelmans Kinder zu Haselbach, Albans ... Tochter Anna und ihre Kinder zu Bermbach, Georg Cleß und seiner Schwester Katharina Kinder). Z.: Nikolaus Engelman, Oswald Rieß, Hans Koel, Christph Eberhardt, Hans Nassau, Arnold Eyßenach, Hans Schnadel, Kaspar Nauerz (?), Veit Spieß.

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