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Schreiben von Ernst Bayreuther an seine Eltern in Minden
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Stadt Minden WN 37 Nachlass Ernst Bayreuther, Nr. 6
Stadt Minden WN 37 Nachlass Ernst Bayreuther Nachlass Ernst Bayreuther
Nachlass Ernst Bayreuther
1940
Enthält: u.a.: 7.1.1940: „Über das, was wir hier machen[,] ist nicht viel zu berichten, aufstehen bei Lampenschein, Unterricht, Geländeausbildung auf den Moränenhügeln nördlich der Warthe. Auf einem davon liegt unsere Kaserne über der Stadt. Der Schnee liegt wohl 20 cm und macht das Hinlegen mit und ohne M.G. weich. Jeder ist zu besonderer Funktion eingeteilt. Ich selbst Gewehrführer. Dazu ist nur zu sagen, daß es ein nicht unwichtiger Posten ist, auf dessen Übertragung man stolz sein kann. Ich selbst bin leicht überrascht über meine militärischen Eigenschaften und deren bereits erfolgten Entdeckungen. Auch Schießen kann ich anscheinend nicht schlecht. Beim letzten Male im alten Jahre war ich Kompaniebester mit 31 Ringen! Daß ich bei der Umsiedlung in die neuen Stuben zum Stubenältesten aufgerückt bin, schrieb ich wohl schon. Damit habe ich die Kinderkrankheiten der Rekrutenzeit wie Kaffeeholen, Flurdienst und Stubendienst überwunden. Davon ist der Stubenälteste nämlich befreit. Dafür hat er aber andere Pflichten und Sorgen. - Zu dem traditionellen Weihnachtsbild habe ich mich sehr gefreut. Es sah nur ein wenig leer ohne die Herren Jungens aus. [...] Daß Marowsky das „Rathaus“ ausverkauft hat, ist sehr erfreulich. Hoffentlich will er bald mehr haben. Ist doch Kunst heute eine gute Kapitalanlage, wo Geld vorhanden ist und das Markensystem dafür sorgt, daß keiner sich überfressen kann. [...] Solltet Ihr mal ein gebratenes Täubchen haben, so würde ich mich freuen, wenn ich etwas davon abbekäme. Das Paket kam sehr schnell her und bei der Kälte und dem nach den Feiertagen stark zurückgegangenen Postverkehr ist wohl nicht damit zu rechnen, daß etwas verdirbt. Es ist hier so an 20° unter Null. [...] Gestern haben wir einen Marsch durch die Umgebung der Garnisonsstadt gemacht [...]. Als Zivilist bliebt man bei solcher Kälte schön hinterm Ofen. Aber außer dem Hauptmann und Leutnant, die vorweg ritten, hat keiner kalter Füße bekommen! - Wie klein die Welt ist, zeigte sich mal wieder, als ich diese Tag[e] Tarneden in einem Lokal hier traf. Er ist inzwischen bei der SS-Truppe Leutnant der Sturmführer geworden! Während des Polenfeldzugs war er auf der Kriegsschule und liegt jetzt hier irgendwo auf einem Übungsplatz! - Von der Hochschule hörte ich, daß bis auf einige Invaliden alle Studenten fort sind.“; 3.2.1940, an aus Gründen der Geheimhaltung nicht zu nennendem Ort, einer Kleinstadt mit Tor, Kirche und zerschossenem Rathaus: „Überhaupt ist es ruhig hier. Kaum ein Schuß in der Ferne. Die Truppen, die hier liegen, haben noch keine Verluste gehabt. [...] Das Essen ist hier reichlicher als in B. Doch kann man eben nicht nebenbei Gänsebraten essen gehen. Ich kann also nicht klagen und fühle mich sauwohl!“; 8.2.1940: „Nach 8 Tagen strammen Dienstes bei einer Kompanie im Vorfeld sind wir drei Mann vom Stabe wieder beim Bataillon eingetroffen. Die Tage da waren sehr ereignisreich. Gleich am ersten Abend bin ich bei der Wache am Drahtverhaus im Wäldchen gewesen. Es knackte von Zeit zu Zeit in der oben gefrorenen Schneedecke so, daß man es für vorsichtige Schritte eines französischen Spähtrupps halten konnte. Zu sehen war nichts. Nach der Ablösung saßen wir im Unterstand, wo ein eiserner Ofen uns wieder aufwärmte. Plötzlich fielen draußen Schüsse, eine Leuchtkugel ging hoch und wir zwängten uns durch den engen Ausgang ins Freie. Die Posten wollen ‘was am Draht gesehen haben und hatten geschossen. Angespannt horchten wir. Doch es regte sich nichts mehr. Die beiden behaupteten aber steif und fest, daß sie was gesehen hätten. So ging uns das 3-mal als wir uns gerade wieder aufwärmen wollten. Am anderen Morgen war natürlich keine Menschenspur im Schnee zu sehen. Wenn man nämlich dauernd in die Dunkelheit starrt sieht man schließlich keine „weißen“ aber „schwarze Mäuse“. Der Tag verlief ruhig, nur in der Mittagszeit schoß die französische Artillerie in die Nachbarstellungen. Es pfiff ganz nett in unserer Nähe und als die 2. Salve abgeschossen wurde machten wir uns auf blitzschnelles Hinwerfen gefaßt und hörten gespannt auf das näherkommende Pfeifen. Doch sie hatten es nicht auf uns abgesehen. Und bei den nächsten Schüssen hörten wir schon am Pfeifen, wohin sie gingen. Dann kam die deutsche Vergeltung. Den Abschuß hinten hört man nicht, es heult nur über uns weg und macht dann drüben „wum“. Bei der gelegentlichen kleinen Ballerei hat man immer den Eindruck, daß keiner dem anderen ernstlich was tun will. Wenn unsere am hellen Tage am Draht arbeiten, kommt eine Ladung in die Nähe, die genau so gut hätte treffen können, wenn man gewollt hätte. Alle 2 Tage sind wir so für 24 Stunden auf Wache gezogen. Dabei habe ich sogar einige Franzmänner, die drüben auf einer Höhe eines Unterstand haben müssen, erkennen können. Jetzt sind wir wieder beim Stab und haben verhältnismäßig viel Zeit. Ich hoffe, oft zum Zeichnen zu kommen.“; 11.2.1940: „Es ist hier so Brauch, daß die Wäsche nach Hause geschickt wird, wenn man sie lange genug getragen hat. Laßt sie bitte waschen! und schickt gleich ein Hemd u. eine Hose von meinen eigenen zurück, da sich herausgestellt hat, daß sonst zu lange Zeit vergeht bis die gewaschenen Sachen wieder zurück sind. - Es ist nichts zu berichten. In unserem Abschnitt ruhig wie bisher. Auf Grund meiner zeichnerischen Fähigkeiten bin ich im Batl.-Stab für das Kartenmaterial und gelegentliche Neuanfertigung zuständig. Das macht viel Freude und läßt einem einen Überblick bekommen, den man sonst als Schütze nicht hat.“; 16.2.1940, „Im Westen“: „Vierzehn Tage bin ich nun schon an der „Front“. Dann eine Woche Dienst bei einer Schützenkompanie ganz vorne, wo alle zwei Tage Wache geschoben wird. Es war gerade etwas wärmer geworden und begann schon zu tauen. Bei der Kälte und dem Wind, der jetzt wieder herrscht kann man froh sein, wenn man, wie ich jetzt, als Melder beim Bataillon sitzt. Zu melden ist augenblicklich nichts für einen Melder zu Rad, nur die Motorradmelder fahren und holen die Feldpost. Da sitzt man den Tag im warmen Dachstübchen eines Gutshauses aus der Zeit des Alten Fritzen und erholt sich von den aufregenden Zeiten des Studiums und den anstrengenden Tagen als Rekrut und als Posten am Draht. Ein Tag ist wie der andere. [...] Da ich, wie schon erwähnt viel Zeit habe, möchte ich bitten, daß Ihr mir eins von den englischen Büchern schickt, die ich damals heimwärts sandte. [...] Ich möchte die viele Zeit nicht ungenutzt lassen. Es ist immer noch Februar und so kalt, daß an kriegerische Handlungen nicht zu denken ist, - wenn sie überhaupt hier geplant sind.“; 16.2.1940, 20.30 Uhr: „Radio haben wir nicht, es ist vielleicht gut, sonst würde es den ganzen Tag laufen. Zeitungen bekommen wir täglich gratis. Auch einen „Westwallboten“ der alles einen Tag später bringt als die andere Tagespresse.“; 15.3.1940: Briefpapier aus Marowskys Lager und englische Bücher angekommen: „Damit ist mein Bedarf zunächst gedeckt - hoffentlich für die ganze Kriegszeit. Womit ich nicht sagen will,daß ich weniger schreiben werde, sondern, daß der Krieg bald vorüber sein möge. Es ist aber z.Zt. recht gut auszuhalten. Oft merkt man beim besten Willen nichts vom Krieg.“; 19.3.1940: „Gelegentlich regt sich die Artillerie. Doch ohne Schaden anzurichten. Ich könnte so den Krieg noch eine ganze Weile mitmachen. Die Friedensgerüchte mehren sich täglich.“; 21.3.1940: „Im übrigen dürft Ihr Euch das nicht gefährlicher hier vorstellen als in Berlin - besonders im verdunkelten. Wenn man bei gelegentlichem Artilleriefeuer nicht gleich den ersten auf den Kopf bekommt kann man sich vor den nächsten - soweit es nötig ist - in Deckung bringen. Man hat also keine besonderen Gefahren auszustehen. [...] Sicherer könnte es also kaum sein. Und das erst recht, wenn man bedenkt, daß einem bei der aktiven Dienstzeit auch etwas zustoßen kann. Da ist wirklich kein Grund zur Sorge.[...] Abends werden dann die von uns allen gesammelten Beobachtungen ausgewertet. Das macht viel Spaß und ist sehr interessant. Besondere Freude macht es uns die Gesichter der Artilleristen zu sehen, wenn sie, die sich so viel auf ihr Meßkönnen einbilden, feststellen müssen, daß es auch Infanteristen gibt die ihnen nicht nachstehen. [...] Beiliegend noch eine Bescheinigung von der SA., die zu den Personalakten kommt.“ 26.3.1940: Ostertage mit reichlich Essen: „Ihr seht, es fehlt uns in unserem Verein an nichts. Dazu haben wir einen Osterspaziergang gemacht, die Schmetterlinge gezählt und die ersten richtig duftenden Veilchen gefunden. Als Einlage waren [!] wir Jungen wie ein französisches Beobachtungsflugzeug von mehreren Jagern [!] heruntergeholt und abgeschossen wurde. Das ist immerhin ein Ereignis hier. Ich habe dann noch eine Weile Orgel gespielt“.; 30.3.1940: Bitte um Waschen der Wäsche, die er in mehreren Päckchen nach Hause schickt; schickt Waschpulver mit; 1.4.1940 (an seine Mutter zum Geburtstag mit beiliegenden getrockneten Blütenpflanzen, u.a. Schneeglöckchen, Veilchen, Löwenzahn); 4.4.1940, „Im Vorfeld“: „Seitdem der Unteroffizier, ein Bergbau-Student, zum Offzierslehrgang fort ist, habe ich die große Nummer bei unserem Regimentsbeobachtungsoffizier. Gelegentlich darf ich mit der Beiwagenmaschine zu anderen Dienststellen und rückwärtigen Ortschaften fahren. Dabei läßt es sich einrichten, daß man mal ins Soldatenkino kommt. Die Filme haben zwar 5 Akte, weil nur ein Vorführapparat vorhanden ist, aber immer besser als garkeiner. [...] Inzwischen habe ich 4 Monate Dienstzeit herum, angenehmer und interessanter als zu Friedenszeiten in der Kaserne. Daß man uns später, wenn der Krieg eher zuende sein sollte als meine 2 Jahre, entlassen wird, glaube ich zunächst nicht. Auf jeden Fall werde ich versuchen jetzt soweit in der militärischen Laufbahn zu kommen,wie irgend möglich - um so angenehmer ist es dann später.“; undat.: „will ich heute noch eine Serie von Bildern schicken, die am 15. Mai aufgenommen worden sind, dem Tage also, der uns 3 Mann zum Verhängnis werden sollte. [Skizze des Gefechts bei Hornbach] [...] Das Bild oben gibt eine kleine Erklärung zu den Aufschriften hinter den Fotos. Heute, wo der Krieg mit Frankreich aus ist, kann man das wohl so grob zeichnen, ohne etwas Geheimzuhaltendes preizugeben.“; 17.5.1940, „Im Westen“: „Wie ihr wohl aus dem Heeresbericht erfahren habt, beunruhigt man den Franzmann auf der ganzen Linie. Jetzt bekommt auch unsere Tätigkeit, deren Sinn für das große Ganze uns bisher nicht klar war, ihren Sinn. Sogar der kommandierende General hat sich anerkennend ausgesprochen. Vorgestern haben wir dann die z.T. erobertern z.T. kampflos von den Franzosen verlassenen Stellungen besucht und uns über die Genauigkeit unserer Messungen freuen können. Die Franzosen haben anscheinend ihre Artillerie zum größten Teil in den Norden abtransportiert. Dazu kommt eine Kampfesmüdigkeit und die vielleicht befohlene langsame Zurückziehung auf ihre Festungslinie. Gefangene, mit denen ich mich unterhalten konnte, waren sehr schlecht auf die Engländer zu sprechen. Sowohl Männer aus dem Süden wie aus der Normandie schimpften darüber, daß die Engländer sich dort hinten breit machten, während der Poilü vorne im Dreck liegt. Da ist die Stimmung bei uns doch besser! Besonders fiel uns die Unsauberkeit in den französischen Stellungen, Blockhäusern und als Betonbunker ausgebauten Zollhäusern auf. Als wir, die wir zu dritt den ganzen Tag im neueroberten Gebiet herumgelaufen waren, dann gegen 10 auf dem Rückweg waren um unsere Beobachtungen zu melden, hatten wir Pech. Wir stolperten über Drähte, die keine Telefonleitungen waren, sondern mit Schreckladungen gekoppelt waren. Dabei bekamen 2 Mann einen kleinen Splitter in die linke Hand, so daß weder Muskeln noch Sehnen oder Knochen etwas abbekommen haben. Also ein harmloser Heimatkratzer. Man hat die Dinger rausgeholt. Vorher aber konnten wir noch unsere wichtigsten Sachen packen und nach hier mitnehmen. Da nur ernste Fälle hier in Zw. bleiben gehts noch heut weiter[.] Damit kommen wir aus der Gefahrenzone heraus. Zu Besorgnis besteht kein Anlaß.“; 18.5.1940: „Während der Fall Antwerpen durchs Radio kommt, ziehen wir „ganz leichten Fälle“ in ein herrliches Heim gleich neben der Saline in Bad Münster [am Stein] ein. Etwas kompliziertere Sachen gehen weiter nach Mainz. Es verspricht hier sehr nett zu werden.“; 20.5.1940 [im Reservelazarett]: „Gestern war ich schon mit ins Kino und ab heute darf ich jeden Tag 4 Stunden spazieren gehen. Die Umgebung verspricht manch herrlichen Aussichtspunkt. Ich werde mal sehen was hier für Fachkollegen ansässig sind. Von ihnen will ich mir Bücher pumpen, damit ich mich fachlich auf der Höhe halten kann. Unser Lazarett ist nur mit 15 Mann belegt, was Vorteile jeder Art mit sich bringt. Auch liegt außer einigen Luftnachrichten kein Militär hier. Der Ort ist wohl noch kleiner als Oeynhausen und entsprechend ruhig. Die Verpflegung ist ausgezeichnet. Die Nonnen sind nett und hilfreich. Der Spieß ist ganz Mensch und auch die Ärzte sind in Ordnung. In einigen Wochen (2-3) wird die Wunde geheilt sein, dann werden die Finger, die jetzt still liegen müssen, wieder einexerziert. Ich werde also noch einige Zeit hier verbringen.“; 23.5.1940: „Wenn Ihr wieder nächtl. Besuch bekommt: locker hängende Wolldecke ist ausgezeichneter Schutz gegen herumfliegende Splitter. - Meine Hand geht den langsamen, aber sicheren Weg der Besserung.“; 29.5.1940, Bad Münster: „Unser Spieß war gestern mit uns Gehfähigen hinüber gefahren um die Wochenschau zu sehen. Der Spieß, der auch hier - wie in der Kaserne - der Mann ist, ist auch aus dem Lehrfach. Das hat für mich ein gutes Vorurteil bewirkt. Bin auch wohl der einzigste Studiker hier im Haus. [...] Zu den Kameraden auf der Btl.-Schreibstube habe ich natürlich sofort Verbindung aufgenommen und werde sie auch behalten. Ferner werde ich in den nächsten Tagen den Leutnant, der unserem Stab vorstand, schreiben und zum Ausdruck bringen, daß ich gerne wieder dorthin zurückkäme. Der Unteroffz., Richarz, der auch Melder im Stabe war, schrieb mir vom Offz.-Lehrgang, daß er dort im Btl. viel gelernt habe, was er hätte gut anwenden können. Was aus dem Meßtrupp geworden ist, kann ich nicht sagen, wir haben nichts mehr davon gehört. Die Franzosen sind in unserem Abschnitt bis in die Befestigungen der Maginot-Linie zurückgegangen und haben ihre bewergliche Artillerie schon vor Pfingsten nach Belgien verschoben. In meinem Affen [= Militärtornister], der vorne geblieben ist, befand sich noch eine Badehose. Schickt mir doch bitte eine Turnhose, damit ich mich schön braun brennen lassen kann.“; 10.06.1940: Verlegung nach Kiedrich bei Eltville; „Ölfarben habe ich mir noch in Kreuznach gekauft. Aus Wiesbaden hoffe ich mir bald Malkartons holen zu können.“; 13.06.1940: „Ein Kamerad aus Münster schrieb mir, daß verschiedene Sachen von mir dort angekommen seien und nach hier weiter gesandt wurden. Von den bei Euch eingetroffenen Dingen benötige ich wohl z Zt. nichts. Ist denn das Verwundetenabzeichen nicht angekommen? Habt Ihr irgend eine Nachricht, daß ich Gefreiter bin? Ich weiß hier von nichts und war sehr erstaunt. [...] Die beiden anderen, mit denen ich zusammen das EK und die Splitter bekommen habe liegen in Münster a.St. (v. Flemming) und in Wien (v. Grotthuß). Flemming wird wohl der erste sein, der zur Truppe zurückkehrt. Bei Gr. dauert es sicher am längsten, da in seiner Hand Knochen und Sehnen beschädigt waren. [...] Gestern war ich in Wiesbaden zur Zahnbehandlung und habe mir von dort Malpappen mitgebracht. [...] Wenn Mussolini nun zeigt, daß er nicht nur den Mund aufreißen kann, dann mag das das Ende des Krieges schneller herbeiführen!“; 19.06.1940: „Vaters Brief mit dem Abzeichen traf hier ein. Mein Rock hatte bereits die nötige Anbringevorrichtung! [...] Ich habe einen Baum, einen Strauß und ein Porträt fertig. Die Wunde selbst ist heil und vernarbt langsam. Ich konnte zunächst die Hand nicht heben (Radialis-Lähmung), aber durch die Behandlung mit Elektrizität geht es schon wieder etwas. Es kann noch vier Wochen dauern bis die volle Kraft wieder vorhanden ist. Vielleicht auch länger. Das kann man vorher nicht sagen. [...] Der Malkasten und einige andere Sachen kam inzwischen vom Vorfeld über Münster hier an. Wenn H[elmut] jetzt Offizier werden kann, so ist das nur zu begrüßen“; „Der Marsch der Verwundeten in M[ünster] ist der erste Teil eines gemeinsamen Ausfluges, der innerhalb des Ortes im Gleichschritt stattfand. Die Zeichnung zeigt die Lage der Wunde [linke Hand, links unten oberhalb des Handgelenks]. Durch das Entfernen des Splitters wird sie ja etwas größer, als sie nur durch den Einschlag war. Kiedrich ist ein Dorf, das keinen Fliegeralarm kennt, selbst wenn es in den nächsten Städten kracht - und das fast jede Nacht! Hier ist eine Nervenheilanstalt als Nervenklinik-Lazarett umgewandelt worden. Wahrscheinlich fällt meine Lähmung unter „Nerven“ und so bin ich hierher gekommen. Hier genieße ich Sonne und Landschaft obwohl ich natürlich gerne als erfahrener Krieger im Btl.-Stab dabei wäre. Doch dürfte mein Rgt. noch nicht über die M.L. [= Maginot-Linie] hinaus sein.“; 3.6.1940: Karte erhalten, dass Verwundetenabzeichen samt Urkunde an seine Eltern geschickt wird; „Die Urkunde tut zu meinen Papieren. Wahrscheinlich sind die anderen Privatsachen von mir auch schon an Euch unterwegs, die sich noch in meinem Affen befanden. Davon bitte ich um Nachsendung des Tuschkastens, Wasserflasche, Notizkalenders ohne die darin noch befindlichen Ausweise.“; undat., Wiesbaden: „Da ich heute mal wieder in W[iesbaden] zum Zahnarzt bin, will ich gleich von hier schreiben. Das geht schneller und geht nicht durch eine eventuelle Zensur! [...] neulich war ich verbotenerweise von hier aus nach Mainz weitergefahren. Im Frieden wäre dort jetzt großartige Gutenbergfeier. Ich habe mich auf den Dom beschränkt, da alle anderen Museen geschlossen sind. [...] Eben war ich auch im Kino und habe mir den Einmarsch in Paris angesehen. Vielleicht komme ich da auch noch hin - sonst habe ich ja den Jungens später garnichts in der Schule zu erzählen. Hier kommt kein Engländer mehr! - Ich höre aus Bln, daß es nur noch ein Ref.Jahr gibt!!!“; 26.6.1940, Wiesbaden: „Bei der Fortsetzung meiner Zahnarztbesuche bin ich heute wieder hier und benutze die Zeit im Wartezimmer um Euch auf den Brief von Sonntag zu antworten. [...] Außer einer etwas repräsentativen Narbe an der Seite der Hand wird wohl nichts zurückbleiben. Ich habe mich z.B. heute schon links rasiert!! Das Malen mache ich noch rechts.“; 4.7.1940: „Von England werde ich nach dem Stand der Dinge wohl nicht mehr viel erleben. Doch möchte ich [...] zu meiner Truppe, die durch das Loch bei Saarbrücken mit nach der Gegend von Saarburg gezogen ist. Dort ist es doch angenehmer als in der Kaserne. Überhaupt im Btl. Stab, wo mich der Lt. Lehnguth doch wieder erwartete. Zunächst habe ich aber einem Oberleutnant in meiner Landsbergener Komp. geschrieben, daß ich Wert auf Verlassen des „Soldaten“standes lege und nach Kursen die zu höheren Dienstgraden verhelfen angefragt. Obltn. Plath war auch Pauker und ich hoffe, durch ihn bald weiterzukommen. Mit Helmuts O.A.-Kurs ist es wohl jetzt aus, wenn er wieder in Stellung liegt? Wenn das mit den Besuchen[= britischen Luftangriffen auf Minden] so weitergeht, darf sich die Flak aber nicht auf der Siegesparade sehen lassen. Bei Siemens in L[ands]h[ut] sollen sie nun auch gewesen sein. Allzu lang kann es aber nun nicht mehr dauern mit dem großen Schlag gegen England. Neulich fiel schon im Radio das Wort: Irland. Warten wir also ab!“; 26.7.1940, im Lazarett: „Die Flieger sind wohl schon seit 14 Tagen nicht mehr hier gewesen. Sie haben sich wohl andere Jagdreviere ausgesucht. Hoffentlich kommt bald die Zeit, wo Ihr auch nicht mehr in den Keller zu gehen braucht! An den Häfen bis Brest warten alle möglichen Einheiten auf den Startbefehl.“; 28.8.1940: „Gleich will ich nach Wiesbaden „zum Zahnarzt“ um mich mit neuer Farbe zu versehen. Ich hoffe, hier noch das große Bild für 100 Mark, das Tante Grete für Amtmanns haben wollte, zu malen. - Seit einigen Tagen sitzen wir nachts regelmäßig im Keller. Wenn man aber am Tage ausschlafen kann, ist das nicht schlimm.“; 6.9.1940, Kiedrich: „Es ist ja sehr erfreulich, daß man in Minden eine Ausstellung machen will. Ehe ich genau sagen kann, wie weit eine Beteiligung meinerseits sein soll, will ich den Zeitungsabschnitt, den mir Vater schicken wollte, abwarten. Vielleicht kann man daraus Einzelheiten über Sinn und Zweck der Ausstellung erfahren. Beteiligen möchte ich mich schon. Doch muß das, was man ausstellt in fertigem Rahmen sein. Da habe ich nur das Rathaus. Der große Blumenstrauß ist nicht ausgearbeitet genug. Vielleicht schicke ich etwas, von den Sachen, die ich hier gemalt habe, nachdem ich Rahmen und Verpackung besorgt habe. Von dieser Seite erscheint es bedauerlich, daß ich z.Zt. noch nicht zu Hause bin. Doch habe ich es hier auf jeden Fall besser als in der Kaserne. Außerdem bin ich garnicht so erpicht darauf, etwas zu verkaufen außer den Rathäusern, da ich gute Arbeiten für die Bewerbung zur Reichskammer der bildenden Künste benötige. Ohne dort Mitglied zu sein, darf man wohl garnichts öffentlich ausstellen oder verkaufen. Wenn man mich also aus diesem Grunde übergehen sollte, bei der Zusammenstellung der Mindener Kunstschau, bin ich nicht böse. Die Gemälde von hier, 3 Blumensträuße, 4 Landschaften und ein Porträt gedenke ich in Berlin einigen Professoren vorzulegen und ihr Urteil zu erbitten.“; 13.9.1940: Ausstellung, „die von KdF und [...] Abtl. „Volksbildungswerk“ geplant ist. Damit hat Mathey [= Matthey] wohl nichts zu tun. Ich habe an die KdF. Dienststelle geschrieben, daß ich 8. Semester in Berlin studiert hätte als Schüler von den Professoren Zimbal, v. Kardorff und Schorling. Wobei ich vermieden habe den Namen der Hochschule zu nennen. Soll man ruhig annehmen, ich sei auf der Akademie gewesen. Ich wäre bereit, Gemä[l]de, Graphiken u. Zeichnungen zu stellen und erbitte Antwort. Auszustellen denke ich das Rathau in unserem Rahmen, das Pantheon, die Zeichnung der kahlen Bäume aus dem Winter an der Front und eine Landschaft von hier. [...] Über die Berliner Zerstörungen ist man überall empört. Gut, daß ich nicht dort bin! Hier ist es doch sicherer! Bei den vielen Besuchen der Engländer wird man wohl keine erfahrenen Flak-Soldaten (Obergefreiten) entlassen!“; 27.9.1940: „Auf unserer Stube haben wir schon etwas Sekt aufgespart, in der Hoffnung, daß nun morgen die Landung steigt. Wilhelm der Normanne ist auch 1066 am 28. Sept gelandet. Nach dem heutigen Bündnis, das Amerika abschicken soll (?) wäre es schon möglich. - Am Sonnabend will ich das letzte Mal nach Wiesbaden und von dort diesen Brief und auch die Bilder schicken. Sie werden ja einige Tage länger brauchen. Ich schrieb Euch ja schon davon. Wenn die Herren der Ausstellung sie nicht haben wollen - bisher bin ich nicht eingeladen worden! - hängt sie bei Euch an die Wände. - Damit für heute Schluß und angenehme Bolona’s (BOmbenLOse NAcht).“; undat.: „Bin nun in Luckenwalde angekommen, wo ich unter den etwa 100 Mann viele Bekannte aus der pol. Arbeit fand. Wir wissen nun soviel, daß wir von Mittwoch bis Sonntag in Bln. sind und dann noch etwa 8 Tage hier. später sollen wir wohl auf die Offizierslager verteilt werden. Einzelheiten weiß kein Mensch. Auf jeden Fall große Sache, da unser Unternehmen offiziell die von der Reichsleitung der NSDAP dem Oberkommando der vorgeschlagenen Leute enthält, die die vom Führer befohlene Betreuung der fr[an]z[ösischen] Offiziere machen sollen. Mit derselben Post geht ein Brief an meinen Kompanieführer in Landsberg ab, durch den ich hoffe, zu Weihnachten Gefr[eiter] zu werden. Der erste Eindruck gestern abend war „Stacheldraht“. Heute früh kam ein Kommando Poilüs und machte in unserer Baracke Feuer. Wenn wir schon Dreck gemacht hätten[,] wäre auch von ihnen ausgefegt worden. Gleich werde ich mit dem Stud[enten]führ[er] der Akademie zu den Schwarzen gehen und zeichnen.“; 1.12.1940, Luckenwalde: „Uns haben höchste Leute in Bln. in unsere neuen Aufgaben, die unter „geheim“ fallen, eingeführt. Ich werde höchstwahrscheinlich in der nächsten Woche nach einem kurzen Aufenthalt über Sonntag in Berlin in Thorn anfangen. Von dort ist es nicht zu weit nach Marienwerder. Es ist ein Engländerlager - wo ich meine Sprachkenntnisse so zu vervollkommnen hoffe, daß ich bei einer Beurlaubung von 2-3 Monaten im nächsten Jahr in Thorn selbst den Assessor bauen kann.“; undat.: „Seit gestern 12 Uhr bin ich nun fertiger Beamter. Unter Glockengeläute hat man mich im Amtszimmer des Direktors vereidigt.“; auch: undat.: Karte „Ostpreußen“ der Reichsbahnzentrale für den Deutschen Reiseverkehr, Berlin; 20.2.1940: Brief an die Großeltern; Brief seines Kameraden Horst an Ernst Bayreuther, 25.06.1940, 14 Uhr, in Frankreich, als Beilage zum Brief an die Eltern vom 26. Juli 1940: „Im sogenannten „Bett“ liegend schreibe ich dir diese Zeilen. Die ganzen vergangenen Nächte sind wir kaum zum Schlafen gekommen. Heute Abend geht’s trotz Waffenstillstands mit Fr[ankreich], wieder auf Vorposten. Du fragst wo? Da muß ich etwas ausholen mit der Erklärung. Am 18.6. mit Rudolf Toll zusammen nach St. Ingbert gefahren. Hier erfuhren wir daß unser Batl. auf dem Marsch ist. Mit einem Omnibus der Div. bis Saargemünd gegondelt. In der Nähe, war auch meine Komp. Am Tage drauf gab es für mich die richtige Pferdekur. Durch einen 55km-Marsch. Die Umgehung des Gegners erfolgte durch die Saareinbruchstelle bis in den Zabernkreis um dann wieder in nördl. Richtung in die Gegend zu kommen die wir mit dem Scherenfernr[ohr] am Horizont sahen. Jetzt fahren wir genau das entgegengesetzte Bild die Maginotlinie bei Bi[tsch] von hinten da hier noch eine starke Besatzung in der Festung ist, außerdem unerhört stark war es sehr schwierig hier die Übergabe zu erzwingen die auch von den Franz. abgelehnt wurde. Jedes sehenlassen wurde schwer mit Feuer beantwortet das auch verschiedentlich Tote forderte. In der vergangenen „1.35 h Waffenstillstandsnacht“ wurden wir, die wir gerade in zurückgezogener Stellung mal Nachtruhe pflegen sollten alarmiert, da es hieß: der Fr. wollte bei unseren Vorposten einen Durchbruch machen. Das Rheinfeuer deutete auch darauf hin. Selbst heute schießen sie noch, als wüßten sie nichts von dem Abkommen. So, das ist der augenblickliche Stand. An Bitsch war ich bis auf 1 km heran. Die Zitadelle ist eine alte Festung, die keine Wehrkraft mehr hat. Aber auf den Bergen ringsherum sind die schweren Anlagen mit den versenkbaren Kampfkuppeln. Was nun erfolgen soll ist mir nicht ganz klar. Wir ziehen nachher jedenfalls wieder auf Vorposten. Rudi Wendt ist noch etwa 1 Woche länger im Laz. geblieben. Habe noch nichts wieder gehört. Schluß nun, die Zeit drängt. [...] Heil Hitler!“; Brief seines Kameraden Heinz, unterschrieben auch von Ernst Wünsche, Hans-Joachim Zimmermann und Herbert Rösener, 17.7.1940, bei Brzozów, als Beilage zum Brief an die Eltern vom 26. Juli 1940: lange nicht geschrieben, „Aber ich will mich nicht verteidigen, sondern die Ereignisse sprechen lassen. Ich will dir nun in ganz großen Zügen einen kleinen Bericht über die Ereignisse nach meiner Versetzung an die Front geben. Am 25.4. kam ich wieder nach Contwig in den Bunker 700. Dort erlebte ich den Kriegsausbruch. Am 17.5. gingen wir vor nach Breidenbach und weiter und erlebten unsere erste Feuertaufe und Feindberührung. Verluste hatten wir keine, obschon die Granaten in nächster Nähe einschlugen. Dann gingen wir nach Brenschelbach in den Abschnitt von 466. Am 4.6. kamen wir dann nach Lautzkirchen / Saargeb. Hier wurde schwer exerziert. Wir hatten kaum Freizeit. Am 17.6. gingen wir bei Saaralben durch die Maginotlinie ohne Kampf und machten 60 km zu Fuß in 24 Stunden ohne größere Pause. Wir lagen dann hinter der Festung Bitsch. Nach dem Waffenstillstand mußte auch sie sich ergeben. Hier verloren wir die einzigen Kameraden bei einem Stoßtrupp. Gefr. Zimmermann bekam das EK II. Am 1.7. machten wir einen Marsch von ca 50 km zurück nach D[...]weiler bei Saarbrücken. Hier wurden wir von der Bevölkerung ganz großartig empfangen. Für mehrere Tage waren wir mit Rauchwaren versehen. Dann bezogen wir für 3 Tage Privatquartier. Es war direkt ein Genuß, nach langen Wochen wieder in einem Federbett zu liegen. Am 6.7. wurden wir dann verladen. 60 Stunden Fahrt in Viehwagen folgten: Homburg/Saar, Bad Münster, Kreuznach, Mainz, Frankf./M., Bad Homburg, Nauheim, Giessen, Marburg, Kassel, Nordhausen, Güsten, Berlin, Frankf./Oder, Sommerfeld, Breslau, Hindenburg, Kattowitz, Krakau und Tarnow. Hier blieben wir 3 Tage und marschierten dann wieder 120 km nach Brzwozów. Hier liegen wir nun und wissen nicht warum. Die Unterkunft ist leidlich. Es ist kaum Wasser vorhanden. Wir bekommen nur noch 10,- Löhnung. Die Preise sind unverschämt. Die Verpflegung nicht besonders. Die Stimmung gedrückt. Aber wir hoffen alle, daß die Sache bald ein Ende hat. Du hast bestimmt nicht viel versäumt. Jetzt wirst du einsehen, daß wir fast dauernd unterwegs waren. Daher konnte ich kaum schreiben.“; 8.10.1940: Karte von Großeltern Bayreuther, Marienwerder
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.