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Weingefälle der Abtei Herford zu Leutesdorf (Ludestorff) im Erzstift Trier (nördlich von Neuwied)
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Enthaeltvermerke: enthält: Martin Klyen an Meister Hinrich Sorpp, Amtmann: angebliche Unverkäuflichkeit des sauren Weins, Bericht über seine geschäftliche Tätigkeit, 1506; Aufstellung über den Ertrag an Wein und dessen Verkauf, 1526; Heinrich von Cleburg, Abt zu Marienstatt, an die Äbtissin: Bericht über die Aufsicht über die Güter, Abhaltung des Hofgerichts, Vereinbarung eines Treffens zu Meschede oder Geseke, 1531; Bernhard Graf zu Nassau-Beilstein an die Äbtissin: beabsichtigte Vergabe des Weinwachses am Rhein an den Abt zu Marienstatt, 1531; Abt zu Marienstatt wegen der Zustimmung der Grafen von Nassau bzw. des Grafen von Sayn, 1531; desgl. wegen des Abschieds zu Geseke, Ertragsgelder, entfremdete Stücke, 1532-1536; desgl. wegen Bezahlung des Weinwachstums, entstandene Kosten, 1539-1540; Äbtissin wegen der Abrechnung, 1542, 1548; Äbtissin an den von Helffenstein: Lehnpacht von den Herforder Lehen und Pachtgütern Aremberg, Immendorff und Molenbach, 1558; Rechnung über die Ausgaben zu Leutesdorf, 16. Jh.; Rechnung über Lieferungen von Holz, 16. Jh.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.