Sebastian Hirschvogl, Bürger zu Wäging (1), und seine Ehefrau Barbara, vertreten durch ihren Anweiser Hans Haas, Gerichtsprokurator zu Waging, zeigen dem Stadtrichter von Salzburg und erzbischöflichem Rat Dr. Johann Khützmägl an, dass sie mit Bewilligung der Grundherrschaft ihrer Schwester und Schwägerin Lucia Schuechpöckhin die Urbarsgerechtigkeit auf dem Weißhueber Gut zu Wintermoning (2), die mit dem rechten Eigentum Frau Salome von Alltenau und ihren Kindern [deren Vormund der Stadtrichter ist] gehört, verkauft und die Kaufsumme erhalten haben. Da sie aus ehaffter Verhinterung nicht persönlich vor der Verwaltung der Grundherrschaft erscheinen können, bitten sie auf diesem Weg um die Verbriefung und Besiegelung des Kaufs und um Zustellung des Briefs an die Käuferin. Die Verkäufer versprechen, sich an die im Verkaufsbrief eingetragenen Vereinbarungen zu halten, wobei Barbara ausdrücklich auf das kaiserliche jus velleani senatus consulti verzichtet. Zeugen: Georg Puecher, Gerichtsprokurator, Hannß Aicher, Zimmermann, beide Bürger von Waging, und Georg Krafft zu Khopfsperg (3). Empfänger: S: Khützmägl, Dr. Johann, erzbischöfl. Rat u. Stadtrichter Salzburg. Siegler: S: Auer, Ernst zu Winkl, Pfleger Tettelham u. Halmberg, Urbarrichter Waging
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Sebastian Hirschvogl, Bürger zu Wäging (1), und seine Ehefrau Barbara, vertreten durch ihren Anweiser Hans Haas, Gerichtsprokurator zu Waging, zeigen dem Stadtrichter von Salzburg und erzbischöflichem Rat Dr. Johann Khützmägl an, dass sie mit Bewilligung der Grundherrschaft ihrer Schwester und Schwägerin Lucia Schuechpöckhin die Urbarsgerechtigkeit auf dem Weißhueber Gut zu Wintermoning (2), die mit dem rechten Eigentum Frau Salome von Alltenau und ihren Kindern [deren Vormund der Stadtrichter ist] gehört, verkauft und die Kaufsumme erhalten haben. Da sie aus ehaffter Verhinterung nicht persönlich vor der Verwaltung der Grundherrschaft erscheinen können, bitten sie auf diesem Weg um die Verbriefung und Besiegelung des Kaufs und um Zustellung des Briefs an die Käuferin. Die Verkäufer versprechen, sich an die im Verkaufsbrief eingetragenen Vereinbarungen zu halten, wobei Barbara ausdrücklich auf das kaiserliche jus velleani senatus consulti verzichtet. Zeugen: Georg Puecher, Gerichtsprokurator, Hannß Aicher, Zimmermann, beide Bürger von Waging, und Georg Krafft zu Khopfsperg (3). Empfänger: S: Khützmägl, Dr. Johann, erzbischöfl. Rat u. Stadtrichter Salzburg. Siegler: S: Auer, Ernst zu Winkl, Pfleger Tettelham u. Halmberg, Urbarrichter Waging
Domkapitel Salzburg Urkunden, BayHStA, Domkapitel Salzburg Urkunden 338
Personenselekt Karton 5 Altenau
Domkapitel Salzburg Urkunden
Domkapitel Salzburg Urkunden >> Urkunden
1608 September 6
Domkapitel Salzburg Urkunden
Pap.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Mit aufgedrücktem Sg.
Überlieferung: Or.
Sprache: dt.
Vermerke: RV: Umschlag: Rubr. XXV anno 1607-1610 (Archivkonservatorium) Umschlag: No. 19 Altenau Umschlag Altenau PS Cat. 5 S. XXIII. Lit. A. Cart. V. No. 2
Originaldatierung: 6. monats tag septembris 1608
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1608
Monat: 9
Tag: 6
Überlieferung: Or.
Sprache: dt.
Vermerke: RV: Umschlag: Rubr. XXV anno 1607-1610 (Archivkonservatorium) Umschlag: No. 19 Altenau Umschlag Altenau PS Cat. 5 S. XXIII. Lit. A. Cart. V. No. 2
Originaldatierung: 6. monats tag septembris 1608
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1608
Monat: 9
Tag: 6
Auer: Ernst, zu Winkl, Pfleger Tettelham u. Halmberg, Urbarrichter Waging
Khützmägl: Dr. Johann\ Erzbischöfl. Rat
Khützmägl: Dr. Johann\ Stadtrichter, Salzburg
Hirschvogl: Sebastian, Bürger, Waging, Ehemannn v. Barbara
Hirschvogl: Barbara, Ehefrau v. Sebastian
Pucher: Georg, Gerichtsprokurator u. Bürger, Waging
Aicher: Hans, Zimmermann, Waging
Kopfsberg: Georg Kraft zu
Schuhbeck: Lucia
Altenau: Salome von
Alt: Salome
Wintermoning (Gde. Waging a. See, Lkr. Traunstein): Weißhuber Gut (Salome v. Altenau)
Khopfsperg (wo ?)
Salzburg (krfr.St., Salzburg, A), Erzstift: Erzbischöflicher Rat\ Johann Khützmägl
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:31 MESZ
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