Adolf VIII., Herzog von Schleswig usw., bekundet, dass der Abt Friedrich von Reinfeld mit Zustimmung des Konvents, und Frau Helena, Witwe des Hinrik Staken, wohnhaft zu Tralau im Kirchspiel Oldesloe, mit Zustimmung ihres Sohnes Hinrik folgendermaßen getauscht haben: Der Abt gibt zwei Hufen im Dorf Tralau und alles was das Kloster in der Feldmark des genannten Dorfes besitzt, worauf jetzt Hermann Kruse, Eler Stoffer, Godsiick Tymme, Olde Dammer, und Henneke Luders wohnen. Frau Helena gibt drei Hufen Landes und ein Viertel (veerndeel) Landes in der Feldmark des Dorfes Nyuengortze [Neuengörs] bei Segeberg, auf denen jetzt Henneke Borgherdes, Hinrik Godsiickes, Henneke Detleves und Detlef to Gortze wohnen, und bestätigt den Tausch, in zwei Urkunden. Gegeben auf dem Schloß Segeberg, 1449, Mittwochs nach Mittfasten.
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Adolf VIII., Herzog von Schleswig usw., bekundet, dass der Abt Friedrich von Reinfeld mit Zustimmung des Konvents, und Frau Helena, Witwe des Hinrik Staken, wohnhaft zu Tralau im Kirchspiel Oldesloe, mit Zustimmung ihres Sohnes Hinrik folgendermaßen getauscht haben: Der Abt gibt zwei Hufen im Dorf Tralau und alles was das Kloster in der Feldmark des genannten Dorfes besitzt, worauf jetzt Hermann Kruse, Eler Stoffer, Godsiick Tymme, Olde Dammer, und Henneke Luders wohnen. Frau Helena gibt drei Hufen Landes und ein Viertel (veerndeel) Landes in der Feldmark des Dorfes Nyuengortze [Neuengörs] bei Segeberg, auf denen jetzt Henneke Borgherdes, Hinrik Godsiickes, Henneke Detleves und Detlef to Gortze wohnen, und bestätigt den Tausch, in zwei Urkunden. Gegeben auf dem Schloß Segeberg, 1449, Mittwochs nach Mittfasten.
LASH, Urk.-Abt. 121 Nr. 103
Urk.-Abt. 121 Kloster Reinfeld: Kloster Reinfeld
Urk.-Abt. 121 Kloster Reinfeld: Kloster Reinfeld >> 1 Urkunden
1449
Enthält: Pergament, Niederdeutsch, Siegel an Pergamentstreifen Rückvermerke: "Permutatio Tralow pro Nygengortze in anno 1449". - "No. 52
Verzeichnung
1449 März 26
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:07 MEZ