Albrecht Schlick, Graf von Passaun, Landvogt der Niederlausitz, bekundet, dass die Stadt Luckau das Dorf Schollen, das sie vom Kloster Dobrilugk pfandweise innegehabt hat, nunmehr, nachdem der jetzige Pfandherr und Inhaber des Stifts sein Recht, das Dorf abzulösen, an Johann Eberhard, genannt Geleitsmann, den Älteren, Kanzler im Markgraftum Niederlausitz, abgetreten, von diesem durch Veräußerung etlicher Bauern und Zinse in den Dörfern Schlabendorf, Tornow, Egsdorf, Kiekebusch, Werchow und Säritz, "die aber mhererteils zu den geistlichen lehn und gestiften zu Luckow gehoren", käuflich erworben und sich anheischig gemacht hat, "die geistligkeit uff andern iren guttern zu vorweisen". Er gibt zu diesem Wechsel und Kauf seine Zustimmung. "Geschehen und geben zu Spremberg am dinstagk in den heiligen Pfingsten nach Christi unsers hern gebuhrt im funfzehenhundert und vierundfunfzigisten jare"

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Brandenburgisches Landeshauptarchiv
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