Die Brüder und Grafen Otto III., Anton und Johann IV. von Holstein-Pinneberg bekunden, dass sie an Dompropst, Dekan, Domkapitel und gemeine Vikare des Domkapitels zu Hamburg für 1500 Mark Lübsch verkauft haben 100 Mark jährlicher Rente aus allem Ertrag ihres Zehten genannt Oldenygeveldertegede, gelegen beim Kloster Uetersen in der Herrschaft Holstein-Pinneberg auf Geest sowohl wie Marschland, und aus der Elbfähre im Kirchspiel Wedel, zahlbar durch sie oder ihre Amtleute auf ihren Burgen Pinneberg und Hatzburg in der Osterwoche in Hamburg. Wenn das Land durch Krieg oder Wassersflut Schaden leidet oder die Einkünfte der Fähre zurückgehen, so dass sie keine 100 Mark erbringen, sollen die Aussteller aus ihren anderen Einkünften im Lande Holstein zahlen. Ihre Amtleute auf den Burgen Pinneberg und Hatzburg sollen, da die Aussteller oder einer von ihren Brüdern nicht im Lande sitzen, den Kaufern geloben. Die Aussteller behalten sich den Wiederkauf nach einjähriger Kündigung vor. d.d. nha der bordt Christi unnßes hernn veffteynhundert jar unnde twe, in dhen achte daghe deß hilgen paschen.

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Landesarchiv Schleswig-Holstein
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