Kläger: Theodor Lavezzari, Caspar Voght und Giesbert Elking als curatores bonorum der Firma Ulrich Möller Vincent Sohn & Schütt in Hamburg (Beklagte).- Beklagter: Matthiessen & Sillem und Heinrich Mello, Kaufmann in Hamburg, als Bevollmächtigter der Berghandlungs-Administration in Hannover (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Zession oder Bezahlung von Kaufmannsgütern und Aufhebung eines von den Beklagten in Rouen erwirkten Arrestes in einem Streit um zwei Partien Blei, die von der Firma Möller & Schütt kurz vor ihrem Fallissement den Beklagten abgekauft und für 8370 Mark Banko an die Firma Le Borgne et Comp. in Bordeaux weiterverkauft worden war
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Kläger: Theodor Lavezzari, Caspar Voght und Giesbert Elking als curatores bonorum der Firma Ulrich Möller Vincent Sohn & Schütt in Hamburg (Beklagte).- Beklagter: Matthiessen & Sillem und Heinrich Mello, Kaufmann in Hamburg, als Bevollmächtigter der Berghandlungs-Administration in Hannover (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Zession oder Bezahlung von Kaufmannsgütern und Aufhebung eines von den Beklagten in Rouen erwirkten Arrestes in einem Streit um zwei Partien Blei, die von der Firma Möller & Schütt kurz vor ihrem Fallissement den Beklagten abgekauft und für 8370 Mark Banko an die Firma Le Borgne et Comp. in Bordeaux weiterverkauft worden war
211-2_M 57
M 3187
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> M
1783-1796(1784-1796)
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Caspar Friedrich von Hofmann. Beklagte: Dr. Christian Jacob von Zwierlein (1786), Dr. Johann Gotthard Hert (1795).- Instanzen: 1. Rat 1784. 2. Reichskammergericht 1786-1796 (1784-1796).- Darin: Geschäftsbriefe von beteiligten Kaufleuten 1783; Aktenstücke aus dem später mit dem Prozess vor dem Rat "combinierten" Prozess des Klägers gegen die Beklagten vor dem Prätor und dem Obergericht 1783-1784; "Schreiben um Bericht" des Reichskammergerichtes von 1784.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11266 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:59 MEZ