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Karl, Dechant, und der Konvent der Abtei Fulda, bewilligen, dass Friedrich [von Romrod], Abt von Fulda, dem Kloster Frauenberg Einkünfte verkauft
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Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1390 an phingistabende
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Karl, Dechant, und der Konvent der Abtei Fulda, bewilligen, dass Friedrich [von Romrod], Abt von Fulda, Propst Graslog von Babenhausen (Babinhusen), Dechant Heinrich und dem Konvent des Klosters Frauenberg Renten verkauft aus den Häusern folgender fuldischer Bürger: Ludwig (Lotze) Muntbur, Orte Czopphener, Heinrich Zincken (Czyncke), Heinrich Mertz (Mercze), Heinrich Gunthram, Heyle Scheffer, Tamerspach, Konrad Stacke (Stagke), Traboto Schneider (Snyder), Hans Sloze, Ludwig (Lotze) Russelbach, Wetzel Herolt, Heinrich Hartung, Konrad von Besewins, Katharina Zieger, Else Zincken (Czinken), Heinrich von Turden, die Beckinde, die Fuldener, Wetzel Hutte, Berthold (Berld) Steffen, Hans von Almoldes, Konrad Sure, Heinrich Mulich, Steynhus, Schimmelpfennig, Glycks, Nikolaus (Claus) Guler, Konrad Schurpfedarm (Schurffdarm), Wetzel von Hünfeld (Hunfelt), Ludwig (Lotze) Pleitzchin, Hermann von Rotenberg (Rotinberg), Heinrich von Alnblumen, Konrad Schonstat, Nikolaus (Klaus) Gelfuß, Gele Hoffmann (Hoffmenne), Hans Sandolff, Dythoch, Konrad Fincke, Konrad Langenstein, Heinrich Sleyrin, Konrad Hune, Heinrich Bissigel, Ludwig (Lotze) von Heiborn, Vogel, Konrad Zogan (Zogin), Nordeling, Konrad Smulte, Wetzel Christoffel, Hans von der Aue, Heinrich Wick (Wic), Heinrich von dem Neuenberg (Nuwinberge), Crantz.
Vgl. zur Propstei Frauenberg Germania Benedictina Bd. VII, S. 435-444.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.