Königliche Spezialreskripte über Ernennungen und andere Militärangelegenheiten
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11237 Geheimes Kriegsratskollegium, Nr. Loc. 10907/06 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
Registratursignatur: Rep. Aa, Loc. 46, No. 32
11237 Geheimes Kriegsratskollegium
11237 Geheimes Kriegsratskollegium >> 01. Organisation, Formation, Etats >> 01.2. Personalangelegenheiten >> 01.2.04. Beförderungen, Anstellungen, Versetzungen und Entlassungen von Offizieren
1711 - 1716
Enthält u. a.: Marsch von Artillerie und Munition nach Pommern, 12.9.1711.- Formierung von drei neuen Batterien, 30.11.1711.- Marsch des Obristen la Commerie nach Guben, 18.12.1711.- Rekrutierung der in Brabant stehenden Infanterieregimenter, 6.2.1712 und 22.5.1711.- Generäle des Feldzugs 1712 und deren Verpflegung, 18.3.1712.- Fortschaffung der Generalstabskanzlei, 13.7.1711, 13.7.1712.- Rekrutierung bei den Infanterieregimentern, 18.12.1711.- Klage Kurhannovers gegen das Infanterie-Regiment Reichsgraf v. Wackerbarth, 15.2.1712.- Aus Pommern nach Polen zu verlegende Kavallerieregimenter, 19.7.1712.- Bestallung von Ranzaus zum Obristen und Generaladjutanten, 18.12.1712.- Marsch der Truppen aus Brabant, 13.1.1713, 19.5.1713.- Ernennung des Grafen Bogislaw von Flemming zum Generalmajor der Kavallerie, 24.1.1713.- Publikation des Duellmandats, 28.2.1713.- Untersuchung von Exzessen auf dem Gut Depenau, 19.4.1713.- Entsendung des Kammerrats von Suhm nach England wegen der Kosten für die in den Niederlanden gestandenen Truppen, 19.5.1713.- Anstellung des Silberpagen Johann Friedrich von Koseritz bei der Armee, 12.6.1713.- Beschleunigung des Marsches der Truppen nach Polen, 7.8.1713.- Übergabe des Kürassierregiments des nunmehrigen Generalmajors Hans Georg aus dem Winckel an den Obristen Graf von Althan, 5.9.1713.- Vorstellung des Grafen Moritz von Sachsen als Obrist, 22.9.1713.- Passage der nach Pommern bestimmten Truppen durch das Gebiet um Crossen und die Auslieferung von Deserteuren, , 13.10.1713.- Ernennung des Obristleutnants von Thien zum Generaladjutanten.- Übernahme von drei Regimentern des Markgrafen von Brandenburg-Ansbach in sächsische Dienste, 14.1.1714.- Haftentlassung des Kammerdieners Baum von der Festung Sonnenstein, 29.1.1714.- Entlassung des wegen Korrespondenz mit dem Feind verhafteten Capitains Sinckler, 30.1.1714.- Ernennung des Obristen Herzog von Württemberg zum Generalmajor der Infanterie, 30.1.1714.- Desgl. Heinrich Friedrich Graf von Friesen, 1.2.1714.- Pardon für den Kadetten Lorenz Modzianowski wegen des Todes eines Kameraden, 19.2.1714.- Ernennung des Ingenieurmajors Naumann zum Obristleutnant, 21.2.1714.- Ernennung des Markgrafen von Brandenburg-Bayreuth zum General der Kavallerie, 21.2.1714.- Verstärkung der Kavallerieregimenter auf 72 Mann je Kompanie, 24.1714.- Ernennung des Brigadiers Graf von Castelli zum Generalmajor der Infanterie, 24.2.1714.- Ernennung des Majors von Wehlen als Kommandant der Festung Stolpen anstelle des in den Ruhestand getretenen de Bntemery, 6.4.1714.- Festsetzung der Stärke der Kavalleriekompanien auf 60 Gemeine und der Infanteriekompanien auf 65 Gemeine, 15.4.1714.- Verbot der Jagd für die in den Erblanden stehenden Regimenter, 4.7.1714.- Bedarf einer Instruktion für den Statthalter Fürst von Fürstenberg, 9.7.1714.-Übergabe des Kürassierregiments des verstorbenen Generalleutnants von Beust an den Grafen Moritz von Sachsen, 6.8.1714.- Ernennung des Obristen Christoph von Reibnitz zum Generalmajor der Infanterie, 6.8.1714.- Reduktion der Landmiliz, 20.9.1714.- Abdankung der Mannschaft bei den weit entlegenen Regimentern in Polen, 7.6.1714.- Ernennung des Generals Gottfried Leberecht Jahnus von Eberstädt zum kommandieren General in Polen, 24.11.1714.- Platzierung des Generalmajors Kyau und des Obristen Arnstedt beim Regiment Althan, 24.11.1714.- Keine Heirat für Offiziere ohne Erlaubnis, 29.11.1714.- Aufhebung der Militärkommission in Polen, 30.11.1714.- Forderungen des Obristleutnants Löwe an den Generalmajor von Winckel, 29.12.1714.- Rücksendung der schlecht oder gar nicht berittenen Mannschaften des Regiments v. Kyau nach Sachsen, 7.2.1715.- Übergabe des vakanten Kürassier-Regiments Johnston an den Generalmajor Friedrich von Zühlen, 25.2.1715.- Pardon für den Trompeter Heinrich Mau wegen Desertion, 1.4.1715.- Übergabe des Leibregiments Dragoner an den Obristen von Pflug, 4.4.1715.- Kommandierung der beurlaubten Offiziere zu ihren Regimentern, 8.5.1715.- Ernennung des Rittmeisters Butler zum Obristen, 9.7.1715.- Ernennung von Johann August Döbner zum Oberkriegskommissar, 9.7.1715.- Umwandlung der Todesstrafe für Johann Rudolph von Seydewitz wegen Tötung des Rittmeisters von Bassewitz in eine achtjährige Gefängnisstrafe, 21.8.1715.- Erlass der Haftstrafe des Capitains Caspar Heinrich von Gersdorf wegen Duells mit dem Capitain Buttlar, 31.8.1715.- Ausschluss der Kadetten vom Duellmandat, 18.9.1715.- Ernennung Jacob von Bonafour zum Obristen beim 2. Infanterieregiment, 27.2.1716.- Erklärung wegen Auslieferung des ins Kapuzinerkloster in Warschau geflohenen Spiegels, 27.3.1715.- Ernennung der Prinzen Heinrich und August von Sondershausen zu Capitainen bei den Garnisonen Dresden und Wittenberg, 1.5.1716.- Abgaben an Preußen, 4.5.1716.- Truppenstärke in Polen, 8.12.1716.- Kommando über die in Warschau verbleibende Garde du Corps, 17.12.1716.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:45 MEZ
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