Graf Nikolaus von Oldenburg und Delmenhorst, früherer Erzbischof von Bremen, und seine drei Neffen, die Grafen Christian, Moritz und Gerhard „verkaufen" (richtiger verpfänden) dem Dekan Gerd Steneken für 50 Bremer Mark, Wiederkauf vorbehalten, "twe stucke erves unde gudes in deme Wostenlande [= Wüstenlande] tjegen der Holner kerken [Meier Hinrik Roben] unde en stucke in den Wostenlande geheten dat Volenstucke" (Meier Frerik Koleman). - Die Grafen siegeln. 1441 April 12 (Datum anno domini MCCCCXLI feria quarta posterius dominica Palmarum, qua cantatur Domine ne longe)
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Graf Nikolaus von Oldenburg und Delmenhorst, früherer Erzbischof von Bremen, und seine drei Neffen, die Grafen Christian, Moritz und Gerhard „verkaufen" (richtiger verpfänden) dem Dekan Gerd Steneken für 50 Bremer Mark, Wiederkauf vorbehalten, "twe stucke erves unde gudes in deme Wostenlande [= Wüstenlande] tjegen der Holner kerken [Meier Hinrik Roben] unde en stucke in den Wostenlande geheten dat Volenstucke" (Meier Frerik Koleman). - Die Grafen siegeln. 1441 April 12 (Datum anno domini MCCCCXLI feria quarta posterius dominica Palmarum, qua cantatur Domine ne longe)
NLA OL, Best. 23, -5 Urk. Nr. 143
NLA OL, Best. 23 Oldenburgische Klöster und Stifter
Oldenburgische Klöster und Stifter >> 6 Urkunden >> 6.5 Kollegiatstift St. Lamberti in Oldenburg
- 12.04.1441
Enthält: Abschrift (15. Jh.); Papier, Einzelblatt. - Beilagen: ja (Abschrift beiliegend). - Abschrift: Leverkus, UB St. Lamberti in Ol. (Slg 80, Best. 296 Nr. 4-2), S. 14ff. - Beiliegend Abschrift (19. Jh.) nach vorliegender Abschrift unter Hinzuziehung der Ausf. (Urk. Nr. 142). - Druck: OUB 4, Nr. 1057 (Regest mit Teilabschrift); 2, Nr. 775.
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:08 MESZ