Fischer, Ludwig Prof. Dr. (1890-1957) (Bestand)
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Rep. 70 NLT 9
>> Sammlungen und Nachlässe >> Nachlässe und Nachlassteile
1904 - 1955 (1972)
Vorwort: 1. Herkunft und Beschreibung des Bestandes
Der Nachlassteil von Prof. Dr. Ludwig Fischer (1890-1957) wurde erst im Archiv gebildet.
Neben den wenigen persönlichen Schriftstücken wurde dem Nachlassteil auch ein von Pfarrer Franz Schröder (1914-1984), Bamberg, verfasstes Lebensbild beigefügt. Es beinhaltet einen Lebenslauf sowie Fotos von Fischers Besuchen in Fatima.
Laut einer Aktennotiz aus dem Jahre 1981 ging ein Großteil des Nachlasses an Prof. Dr. Rudolf Graber (Bischof von Regensburg; 1962-1982). Die Unterlagen wurden an das mariologische Institut abgegeben.
2. Biographische Angaben
Ludwig Fischer wurde am 25. Mai 1890 in München geboren. Am 29.6.1914 erhielt er in München die Priesterweihe. Nach der Kaplanszeit in München St. Michael (Berg am Laim) wurde er Präfekt am Aufseesianum in Bamberg (15.11.1915 – 15.7.1916), danach wurde er Präfekt am kgl. Studienseminar in Neuburg a. d. Donau. Ab 1.10.1918 war er Hausgeistlicher im Kloster der Frauen vom Guten Hirten in München. Nach der Promotion zum Dr. theol. an der Uni München (1918) wurde er am 1.5.1920 a.o. Professor für Kirchengeschichte und Patrologie in Bamberg, am 1.7.1929 wurde er zum ord. Professor ernannt. Am 1.6.1955 trat Prof. Dr. Ludwig Fischer in den Ruhestand.
Prof. Dr. Fischer war ein großer Förderer der Fatima-Bewegung. 1929 machte er einen ersten Besuch in Fatima. Weitere Reisen folgten 1932, 1935 und 1952. 1931 gründete er den Fatima-Verlag in Bamberg. 1933 erschien zum ersten Mal die Zeitschrift der “Bote von Fatima”. Prof. Dr. Fischer gilt als “Vater der deutschen Fatima-Bewegung”.
Prof. Dr. Ludwig Fischer starb am 3. Januar 1957.
3. Quellen und Werk (in Auswahl)
3.1. Quellen
AEB, Bildarchiv Volksblatt Nr. 279 - 284 AEB, Sterbebildersammlung
3.2. Werk
Ludwig Fischer: Die kirchlichen Quatember. Ihre Entstehung, Entwicklung und Bedeutung in liturgischer, rechtlicher und kulturhistorischer Hinsicht. München 1914 (Veröff. aus d.
Kirchenhistorischen Seminar München, IV. Reihe Nr. 2).
Ders.: Columba Schonath und ihre Stigmatisation. Bamberg 1924.
Ders.: Vom verborgenen Heldentum. Aufzeichnungen über die stigmatisierte Dominikanernonne Columba Schonath. Bamberg 1925.
Ders.: Donoso Cortes, Der Staat Gottes. Karlsruhe 1933.
Ders.: Fatima im Lichte der kirchlichen Autorität. 1934.
Ders. Die Botschaft unserer lieben Frau von Fatima. Mit einem Geleitwort S. Eminenz des Hochw. Herrn Cardinals Manuel Cerejeira, Patriarchen von Lissabon. 1937
4. Zitationsweise
Zitiert werden die Archivalien: AEB, Rep. 70 NLT 9 Nr. ...
Der Nachlassteil von Prof. Dr. Ludwig Fischer (1890-1957) wurde erst im Archiv gebildet.
Neben den wenigen persönlichen Schriftstücken wurde dem Nachlassteil auch ein von Pfarrer Franz Schröder (1914-1984), Bamberg, verfasstes Lebensbild beigefügt. Es beinhaltet einen Lebenslauf sowie Fotos von Fischers Besuchen in Fatima.
Laut einer Aktennotiz aus dem Jahre 1981 ging ein Großteil des Nachlasses an Prof. Dr. Rudolf Graber (Bischof von Regensburg; 1962-1982). Die Unterlagen wurden an das mariologische Institut abgegeben.
2. Biographische Angaben
Ludwig Fischer wurde am 25. Mai 1890 in München geboren. Am 29.6.1914 erhielt er in München die Priesterweihe. Nach der Kaplanszeit in München St. Michael (Berg am Laim) wurde er Präfekt am Aufseesianum in Bamberg (15.11.1915 – 15.7.1916), danach wurde er Präfekt am kgl. Studienseminar in Neuburg a. d. Donau. Ab 1.10.1918 war er Hausgeistlicher im Kloster der Frauen vom Guten Hirten in München. Nach der Promotion zum Dr. theol. an der Uni München (1918) wurde er am 1.5.1920 a.o. Professor für Kirchengeschichte und Patrologie in Bamberg, am 1.7.1929 wurde er zum ord. Professor ernannt. Am 1.6.1955 trat Prof. Dr. Ludwig Fischer in den Ruhestand.
Prof. Dr. Fischer war ein großer Förderer der Fatima-Bewegung. 1929 machte er einen ersten Besuch in Fatima. Weitere Reisen folgten 1932, 1935 und 1952. 1931 gründete er den Fatima-Verlag in Bamberg. 1933 erschien zum ersten Mal die Zeitschrift der “Bote von Fatima”. Prof. Dr. Fischer gilt als “Vater der deutschen Fatima-Bewegung”.
Prof. Dr. Ludwig Fischer starb am 3. Januar 1957.
3. Quellen und Werk (in Auswahl)
3.1. Quellen
AEB, Bildarchiv Volksblatt Nr. 279 - 284 AEB, Sterbebildersammlung
3.2. Werk
Ludwig Fischer: Die kirchlichen Quatember. Ihre Entstehung, Entwicklung und Bedeutung in liturgischer, rechtlicher und kulturhistorischer Hinsicht. München 1914 (Veröff. aus d.
Kirchenhistorischen Seminar München, IV. Reihe Nr. 2).
Ders.: Columba Schonath und ihre Stigmatisation. Bamberg 1924.
Ders.: Vom verborgenen Heldentum. Aufzeichnungen über die stigmatisierte Dominikanernonne Columba Schonath. Bamberg 1925.
Ders.: Donoso Cortes, Der Staat Gottes. Karlsruhe 1933.
Ders.: Fatima im Lichte der kirchlichen Autorität. 1934.
Ders. Die Botschaft unserer lieben Frau von Fatima. Mit einem Geleitwort S. Eminenz des Hochw. Herrn Cardinals Manuel Cerejeira, Patriarchen von Lissabon. 1937
4. Zitationsweise
Zitiert werden die Archivalien: AEB, Rep. 70 NLT 9 Nr. ...
16 VEs
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
20.08.2025, 12:22 PM CEST