Akten des Landgrafen Philipp und Alexander Pflügers. Dabei einige Akten des Statthalters und der Räte in Kassel und Briefe des Landgrafen in Ausfertigung: Verträge. Urkundenabschriften. Instruktion. Briefwechsel mit dem Statthalter Jost Rau, dem Abt Kraft, Heinrich Lersner, Johann Weiffenbach, Georg Rüdiger und dem Koadjutor Michael Landgraf. Vertragsartikel. Schutzbrief. Gutachten
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Akten des Landgrafen Philipp und Alexander Pflügers. Dabei einige Akten des Statthalters und der Räte in Kassel und Briefe des Landgrafen in Ausfertigung: Verträge. Urkundenabschriften. Instruktion. Briefwechsel mit dem Statthalter Jost Rau, dem Abt Kraft, Heinrich Lersner, Johann Weiffenbach, Georg Rüdiger und dem Koadjutor Michael Landgraf. Vertragsartikel. Schutzbrief. Gutachten
3, 1976
3 Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen
Politisches Archiv Landgraf Philipps des Großmütigen >> 3 Staatenabteilungen >> 3.47 Hersfeld
1552-1555
Enthält: 1552 Oktober. Abkommen des Abts mit dem Statthalter Jost Rau wegen der Wahl eines Sohnes des Landgrafen zum Abt, der Grenzversteinung der Klöster und Ämter Cornberg, Frauensee und Landeck und der Einwilligung des Kaisers in die Abtswahl. Einverständnis Landgraf Philipps mit dem 1550 abgeschlossenen Vertrag mit Hersfeld. (Im Samtarchive III 292, 25 (30).)
Enthält: Dezember. Anwesenheit Jost Raus in Hersfeld, um bei der Abtswahl zugegen zu sein, falls Abt Kraft sterben sollte
Enthält: 1553 März. Beschwerden des Abts über die Grafen von Schwarzburg wegen der Propstei Göllingen. Fehde des Landsknechts Klaus Schmid von Kirchhain mit dem Stift Hersfeld (vgl. Nr. 1975)
Enthält: April. Werbung Heinrich Lersners beim Abt und dem Dechanten Michael: Wahl des jungen Landgrafen Philipp zu einem Administrator des Stifts oder Michaels zum Abt (auf acht Jahre) und die sich hieran schließenden Änderungen, Nachlaß des Abts an Geld und Kleinodien. Lersners Verhandlungen mit dem Abt und Dechanten. Besserung im Befinden des Abts, dessen Absicht, mit dem Landgrafen wegen der Koadjutorfrage mündlich zu verhandeln, sein Testament, Brief des Kurfürsten von Trier, Tranksteuer in der Grafschaft Diez, der Schenken Sache, Belehnung Schwarzburgs, Bitte eines Prädikanten um ein Vikariat zu St. Goar. Die mit dem Landgrafen vereinbarten Bedingungen unter denen der Dechant Michael Landgraf von Hersfeld zum Koadjutor gewählt werden soll
Enthält: August. Ausstellung eines besonderen Schutzbriefes für den Dechanten
Enthält: September. Beschwerde der Untertanen des Gerichts Landeck über das von Hessen verlangte Forstgeld
Enthält: 1554 März. Suchen nach einem hessisch-hersfeldischen Vertrag über die Wahl eines Abts und Koadjutors mit Wissen des Landgrafen
Enthält: Mai. Sendung des Hersfelder Dechanten zum Landgrafen: Irrungen Hersfelds mit den Herzögen Johann Friedrich und Johann Wilhelm von Sachsen wegen des Crayenbergs, mit Henneberg wegen des Klosters Herrenbreitungen, Einkommen und Grenzen von Landeck, Berka, Frauensee und Cornberg, Kloster Memleben
Enthält: August. Annahme des Dechanten Michael zum Koadjutor durch das Stift und Ratifikation durch den Landgrafen Philipp. (Ausfertigungen im Samtarchive III 294, 26. 27.)
Enthält: September. Gutachten des Kanzlers, Jost Raus und Dr. Oldendorps über die bevorstehende Abtswahl. Schwachheit des Abts, der Kanzler abwesend, der Statthalter Jost Rau im Begriff nach Einbeck zu reiten. Ausfindigmachen des vom Abt hinterlassenen baren Geldes, Sicherheit der Archivalien, Wahl einer dem Abt genehmen Person als Nachfolger Abt Krafts (Dechant Michael), Erlangung der Bestätigung durch den Kaiser. Notarielle Beglaubigung der kanonischen Wahl des Koadjutors. (Ausfertigungen im Samtarchive III 296, 28. 29. 30 (Abschrift). 31.)
Enthält: Oktober. Form der dem Koadjutor und dem Landgrafen in Hersfeld zu leistenden Erbhuldigung. (Entwurf von der Hand Heinrich Lersners im Samtarchive III 296, 33 (38).) Versprechen des Koadjutors, die früheren zwischen Hessen und Hersfeld abgeschlossenen Verträge zu halten und keinen Koadjutor oder Nachfolger ohne Wissen und Willen des Landgrafen anzunehmen. (Entwurf von der Hand Heinrich Lersners im Samtarchive III 296, 32 (37).) Werbung des hessischen Kammersekretärs Johann Meckbach und Kaspar Badenhausens beim Landgrafen Philipp im Auftrage des Koadjutors: Dank für die Unterstützung des Landgrafen, Wahl eines neuen Dechanten, neue Mühlstatt. (Entwurf von der Hand Heinrich Lersners im Samtarchive III 298, 34 (39).)
Enthält: Dezember. Kurt v. Geismar in Rom, Fürsprache beim Bischof von Trient
Enthält: 1555 Juni. Annahme Michaels als Koadjutor, Zuweisung des Schlosses Eichen und Amts Aula zum Unterhalt
Enthält: Undatiert. Vertrag zwischen Abt und Koadjutor, Bitte Johann Weiffenbachs beim Landgrafen um Erhaltung seiner Bestallung unter dem neuen Koadjutor
Enthält: Juli. Verfolgung eines Feindes des Stifts Hersfeld, der sich bei Christoph v. Uslar im Braunschweigischen aufhalten soll
Enthält: September. Bitte um Verwendung des Landgrafen beim Kurfürsten Moritz wegen Restitution der Klöster Cölleda und Memleben an Hersfeld
Enthält: November. Zusammenkunft Heinrich Lersners mit dem Koadjutor in Fahre. Ausbleiben eines Berichts Kurts v. Geismar aus Rom über die Bestätigung des Koadjutors. Gutachten des Koadjutors über die Klöster Herrenbreitungen, Cölleda und Memleben, Zurückweisung der gegen ihn erhobenen Vorwürfe, daß er nicht gut hessisch sei. Einlösung eines Weinzehnten in Andernach, von Ohrdruf und Wechmar. Heimfall zahlreicher Lehen an Hersfeld, wenn Henneberg aussterben sollte. Errichtung einer Schule durch den Abt. Zeugnisaussage des Johann Sommersbach in den Irrungen zwischen Henneberg und Hessen wegen Herrenbreitungen
Enthält: November, Dezember. Plan, den Abt Kilian von Herrenbreitungen zum Abt von Gerode zu wählen und den Abt dieses Klosters zum Dechantenamt des Stifts Hersfeld zu berufen
Enthält: Dezember. Anwesenheit Jost Raus in Hersfeld, um bei der Abtswahl zugegen zu sein, falls Abt Kraft sterben sollte
Enthält: 1553 März. Beschwerden des Abts über die Grafen von Schwarzburg wegen der Propstei Göllingen. Fehde des Landsknechts Klaus Schmid von Kirchhain mit dem Stift Hersfeld (vgl. Nr. 1975)
Enthält: April. Werbung Heinrich Lersners beim Abt und dem Dechanten Michael: Wahl des jungen Landgrafen Philipp zu einem Administrator des Stifts oder Michaels zum Abt (auf acht Jahre) und die sich hieran schließenden Änderungen, Nachlaß des Abts an Geld und Kleinodien. Lersners Verhandlungen mit dem Abt und Dechanten. Besserung im Befinden des Abts, dessen Absicht, mit dem Landgrafen wegen der Koadjutorfrage mündlich zu verhandeln, sein Testament, Brief des Kurfürsten von Trier, Tranksteuer in der Grafschaft Diez, der Schenken Sache, Belehnung Schwarzburgs, Bitte eines Prädikanten um ein Vikariat zu St. Goar. Die mit dem Landgrafen vereinbarten Bedingungen unter denen der Dechant Michael Landgraf von Hersfeld zum Koadjutor gewählt werden soll
Enthält: August. Ausstellung eines besonderen Schutzbriefes für den Dechanten
Enthält: September. Beschwerde der Untertanen des Gerichts Landeck über das von Hessen verlangte Forstgeld
Enthält: 1554 März. Suchen nach einem hessisch-hersfeldischen Vertrag über die Wahl eines Abts und Koadjutors mit Wissen des Landgrafen
Enthält: Mai. Sendung des Hersfelder Dechanten zum Landgrafen: Irrungen Hersfelds mit den Herzögen Johann Friedrich und Johann Wilhelm von Sachsen wegen des Crayenbergs, mit Henneberg wegen des Klosters Herrenbreitungen, Einkommen und Grenzen von Landeck, Berka, Frauensee und Cornberg, Kloster Memleben
Enthält: August. Annahme des Dechanten Michael zum Koadjutor durch das Stift und Ratifikation durch den Landgrafen Philipp. (Ausfertigungen im Samtarchive III 294, 26. 27.)
Enthält: September. Gutachten des Kanzlers, Jost Raus und Dr. Oldendorps über die bevorstehende Abtswahl. Schwachheit des Abts, der Kanzler abwesend, der Statthalter Jost Rau im Begriff nach Einbeck zu reiten. Ausfindigmachen des vom Abt hinterlassenen baren Geldes, Sicherheit der Archivalien, Wahl einer dem Abt genehmen Person als Nachfolger Abt Krafts (Dechant Michael), Erlangung der Bestätigung durch den Kaiser. Notarielle Beglaubigung der kanonischen Wahl des Koadjutors. (Ausfertigungen im Samtarchive III 296, 28. 29. 30 (Abschrift). 31.)
Enthält: Oktober. Form der dem Koadjutor und dem Landgrafen in Hersfeld zu leistenden Erbhuldigung. (Entwurf von der Hand Heinrich Lersners im Samtarchive III 296, 33 (38).) Versprechen des Koadjutors, die früheren zwischen Hessen und Hersfeld abgeschlossenen Verträge zu halten und keinen Koadjutor oder Nachfolger ohne Wissen und Willen des Landgrafen anzunehmen. (Entwurf von der Hand Heinrich Lersners im Samtarchive III 296, 32 (37).) Werbung des hessischen Kammersekretärs Johann Meckbach und Kaspar Badenhausens beim Landgrafen Philipp im Auftrage des Koadjutors: Dank für die Unterstützung des Landgrafen, Wahl eines neuen Dechanten, neue Mühlstatt. (Entwurf von der Hand Heinrich Lersners im Samtarchive III 298, 34 (39).)
Enthält: Dezember. Kurt v. Geismar in Rom, Fürsprache beim Bischof von Trient
Enthält: 1555 Juni. Annahme Michaels als Koadjutor, Zuweisung des Schlosses Eichen und Amts Aula zum Unterhalt
Enthält: Undatiert. Vertrag zwischen Abt und Koadjutor, Bitte Johann Weiffenbachs beim Landgrafen um Erhaltung seiner Bestallung unter dem neuen Koadjutor
Enthält: Juli. Verfolgung eines Feindes des Stifts Hersfeld, der sich bei Christoph v. Uslar im Braunschweigischen aufhalten soll
Enthält: September. Bitte um Verwendung des Landgrafen beim Kurfürsten Moritz wegen Restitution der Klöster Cölleda und Memleben an Hersfeld
Enthält: November. Zusammenkunft Heinrich Lersners mit dem Koadjutor in Fahre. Ausbleiben eines Berichts Kurts v. Geismar aus Rom über die Bestätigung des Koadjutors. Gutachten des Koadjutors über die Klöster Herrenbreitungen, Cölleda und Memleben, Zurückweisung der gegen ihn erhobenen Vorwürfe, daß er nicht gut hessisch sei. Einlösung eines Weinzehnten in Andernach, von Ohrdruf und Wechmar. Heimfall zahlreicher Lehen an Hersfeld, wenn Henneberg aussterben sollte. Errichtung einer Schule durch den Abt. Zeugnisaussage des Johann Sommersbach in den Irrungen zwischen Henneberg und Hessen wegen Herrenbreitungen
Enthält: November, Dezember. Plan, den Abt Kilian von Herrenbreitungen zum Abt von Gerode zu wählen und den Abt dieses Klosters zum Dechantenamt des Stifts Hersfeld zu berufen
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ
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