Kreisamt/Amt Salder (Bestand)
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NLA WO, 39 Neu 15
Nds. Landesarchiv, Abt. Wolfenbüttel (Archivtektonik) >> Gliederung >> 3 Akten (Alt / W / Neu / Nds / R / Bund) >> 3.3 Neuere Landesakten (Neu) >> 3.3.6 Justiz und allgemeine Verwaltung >> 3.3.6.1 Gerichte und Ämter >> 3.3.6.1.6 Kreisämter, Ämter und Stadtgerichte
1739-1868
Bestandsgeschichte: Durch die Justizreform 1823/25 (GuVS. 1823 Nr. 7, 1825 Nr. 8) wurde den bisherigen Kreisgerichten ein großer Teil ihrer gerichtlichen Aufgaben abgenommen und den Distriktgerichten (Abt. 38 a) übertragen. Da so den neuen Unterbehörden nur Bagatellsachen verblieben, kam das Überwiegen der Verwaltungstätigkeit in der neuen Bezeichnung "Kreisämter" zum Ausdruck.
Die Stadtgerichte verloren noch mehr an Bedeutung, da die Verwaltung in Braunschweig und Wolfenbüttel schon 1814 Polizeidirektionen übertragen war. Die wenig befriedigende Reform war begleitet von Änderungen der Bezirke: Das Kreisamt Harzburg wurde zum Distrikt Blankenburg geschlagen. Das vormalige Kreisgericht Seesen wurde in die Kreisämter Seesen und Lutter a. B. geteilt; die Kreisämter Schöningen und Stadtoldendorf wurden neu geschaffen (Mundhenke: Justizverfassung S. 118 f. und Kreisverfassung S. 126 ff.).
Anläßlich der Verwaltungsreform 1832/33 wurden die Kreisämter mit Wirkung vom 01.01.1833 in Ämter umbenannt (GuVS. 1832 Nr. 32). Während deren Verwaltungsaufgaben (freilich meist als Ausführungsbehörden der neu geschaffenen Kreisdirektionen) im Grunde unverändert blieben, wurden die Ämter in Zivilprozessen bis 50 Rtlr. Streitwert und in kleinen Strafsachen zuständig. Dazu erhielten sie die freiwillige Gerichtsbarkeit zurück. (aaO. Justizverfassung S. 122 und Kreisverfassung S. 134).
Den Akten des vorliegenden Bestandes liegt ein von Hillebrand und Scheuer um 1950 erstelltes und nun aufgelöstes
Zettelverzeichnis zugrunde. Der Bestand wurde von der Unterzeichnenden gegliedert und von der Angestellten Frau
Christen (ABM) und Herrn Kustak in die EDV (AIDA) eingegeben.
Wolfenbüttel, im Februar 1998
Christina Hillmann-Apmann
Bestandsgeschichte: (Archivinspektorin)
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Die Stadtgerichte verloren noch mehr an Bedeutung, da die Verwaltung in Braunschweig und Wolfenbüttel schon 1814 Polizeidirektionen übertragen war. Die wenig befriedigende Reform war begleitet von Änderungen der Bezirke: Das Kreisamt Harzburg wurde zum Distrikt Blankenburg geschlagen. Das vormalige Kreisgericht Seesen wurde in die Kreisämter Seesen und Lutter a. B. geteilt; die Kreisämter Schöningen und Stadtoldendorf wurden neu geschaffen (Mundhenke: Justizverfassung S. 118 f. und Kreisverfassung S. 126 ff.).
Anläßlich der Verwaltungsreform 1832/33 wurden die Kreisämter mit Wirkung vom 01.01.1833 in Ämter umbenannt (GuVS. 1832 Nr. 32). Während deren Verwaltungsaufgaben (freilich meist als Ausführungsbehörden der neu geschaffenen Kreisdirektionen) im Grunde unverändert blieben, wurden die Ämter in Zivilprozessen bis 50 Rtlr. Streitwert und in kleinen Strafsachen zuständig. Dazu erhielten sie die freiwillige Gerichtsbarkeit zurück. (aaO. Justizverfassung S. 122 und Kreisverfassung S. 134).
Den Akten des vorliegenden Bestandes liegt ein von Hillebrand und Scheuer um 1950 erstelltes und nun aufgelöstes
Zettelverzeichnis zugrunde. Der Bestand wurde von der Unterzeichnenden gegliedert und von der Angestellten Frau
Christen (ABM) und Herrn Kustak in die EDV (AIDA) eingegeben.
Wolfenbüttel, im Februar 1998
Christina Hillmann-Apmann
Bestandsgeschichte: (Archivinspektorin)
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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