Klage des Henrich Bitting ./. den Notar Bernard Bömken auf der Hundestegge. Der Beklagte hat dem Kläger sein Haus gegenüber Ägidikirchhof, das er aus der Diskussion des + Peter Hudepoel gekauft hat, auf 2 Jahre vermietet; er hat es dann dem Bäcker Herman Holthaus verkauft und hat dem Kläger gekündigt, weil dieser Missbrauch mit dem Hause getrieben, es insbes. von anderen habe bewohnen und andere darin habe brauen lassen. Der Kläger verlangt Feststellung, dass er nicht auszuziehen brauche.
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Klage des Henrich Bitting ./. den Notar Bernard Bömken auf der Hundestegge. Der Beklagte hat dem Kläger sein Haus gegenüber Ägidikirchhof, das er aus der Diskussion des + Peter Hudepoel gekauft hat, auf 2 Jahre vermietet; er hat es dann dem Bäcker Herman Holthaus verkauft und hat dem Kläger gekündigt, weil dieser Missbrauch mit dem Hause getrieben, es insbes. von anderen habe bewohnen und andere darin habe brauen lassen. Der Kläger verlangt Feststellung, dass er nicht auszuziehen brauche.
B-C Civ, 2207
B-C Civ Causae Civiles (Zivilprozessakten)
Causae Civiles (Zivilprozessakten) >> 1601-1700
1647 - 1649
Enthält: Erwähnt werden Johan Theissing; Katharina Averfelling, Witwe Laer; Gerhard Wilmans; Johan Keppel; Johan Hoppe; Bernard Meiteler; Lazarus Hamelberg; Melchior Hamicholt; Johan zur Mollen, Vogt zu Amelsbüren; Dr. Bernard Pelckman und dessen Schwager Johan Baeck; Berndt Schone; Schweder Arndes; Wilhelm Bochorst; Rudolf von Caessumb in Bösensell; Brüder Albert u. Friedrich Stapelberg; + Ratsherr Henrich Meiners; Martin Kock; die Notare Bernhard Beckhaus, Johan Georg Vogelpoett; Laurenz Hundebeck u. Henrich Niehaus.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:39 MEZ