Schiedsspruch zwischen der Familie Nueßlein einerseits und den Eheleuten Hans und Ottilia Dolman andererseits wegen der von Lienhart Nueßlein hinterlassenen und seiner Witwe, der obgenannten Ottilia, dem obengenannten Dolman zugebrachten Erbgerechtigkeit an dem Hofe zu Geppersdorf: Darauf sollen die Eheleute Dolman dem Nu{e}ßlein 206 fl. herauszahlen und demselben ein Verkaufsrecht an der Erbgerechtigkeit zugestehen. - Genannt als Nüßlein'sche Familienmitglieder: Georg Nu{e}ßlein zu Geppersdorf, Utz Nu{e}ßlein zu Pleynfeldt (Bruder), Barbara (deren Schwester), Witwe des Hans Pfaler zu Reypach und ihre 10 [minderjährigen] Kinder; Hans Pfaler, ihr [volljähriger] Sohn, Hans Schlaginhauffen zu Spalt, Jacob Schlaginhauffen zu Onoltzpach, Sohne der verstorbenen Margarete Nu{e}ßlein und des verstorbenen Hans Schlaginhauffen d. Ä., ferner die übrigen Schlaginhauffen'schen Kinder Georg, Antonius und Anna; letztere Witwe des Hans Gro{e}ner zu Fuegenstall. Vater des Dolman: Endris Dolman zu Stertzelpach. - Schiedsrichter: Pauls Pengell des Rats zu Haideckh, Lienhart Ruepp zu Geggersdorf, Georg Rawelacher zu Alleßheym, Jobst Humel zu Wetteßheym.- Siegler: der edle Phillipß von Wingartten, Hauskomtur zu Ellingen. Rückseite: Nota über die Quittierung der von Dolman bezahlten Beiträge, ausgestellt von Valentin Denner, Sekretär zu Ellingen 1547 Mai 31 [ dabei neu genannt: Barbara, eheliche Hausfrau des Anthoni Schlaginhauffen zu Weissenburg, Cristoff Bölchinger zu Ellingen, Ehemann der Anna Schlginhauffen, ferner Hans Rupp, Knecht und Stellvertreter des Ulz Nüßlein.
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Schiedsspruch zwischen der Familie Nueßlein einerseits und den Eheleuten Hans und Ottilia Dolman andererseits wegen der von Lienhart Nueßlein hinterlassenen und seiner Witwe, der obgenannten Ottilia, dem obengenannten Dolman zugebrachten Erbgerechtigkeit an dem Hofe zu Geppersdorf: Darauf sollen die Eheleute Dolman dem Nu{e}ßlein 206 fl. herauszahlen und demselben ein Verkaufsrecht an der Erbgerechtigkeit zugestehen. - Genannt als Nüßlein'sche Familienmitglieder: Georg Nu{e}ßlein zu Geppersdorf, Utz Nu{e}ßlein zu Pleynfeldt (Bruder), Barbara (deren Schwester), Witwe des Hans Pfaler zu Reypach und ihre 10 [minderjährigen] Kinder; Hans Pfaler, ihr [volljähriger] Sohn, Hans Schlaginhauffen zu Spalt, Jacob Schlaginhauffen zu Onoltzpach, Sohne der verstorbenen Margarete Nu{e}ßlein und des verstorbenen Hans Schlaginhauffen d. Ä., ferner die übrigen Schlaginhauffen'schen Kinder Georg, Antonius und Anna; letztere Witwe des Hans Gro{e}ner zu Fuegenstall. Vater des Dolman: Endris Dolman zu Stertzelpach. - Schiedsrichter: Pauls Pengell des Rats zu Haideckh, Lienhart Ruepp zu Geggersdorf, Georg Rawelacher zu Alleßheym, Jobst Humel zu Wetteßheym.- Siegler: der edle Phillipß von Wingartten, Hauskomtur zu Ellingen. Rückseite: Nota über die Quittierung der von Dolman bezahlten Beiträge, ausgestellt von Valentin Denner, Sekretär zu Ellingen 1547 Mai 31 [ dabei neu genannt: Barbara, eheliche Hausfrau des Anthoni Schlaginhauffen zu Weissenburg, Cristoff Bölchinger zu Ellingen, Ehemann der Anna Schlginhauffen, ferner Hans Rupp, Knecht und Stellvertreter des Ulz Nüßlein.
Ritterorden, Urkunden 1716
Zusatzklassifikation: Schiedsbrief
Ritterorden, Urkunden
Ritterorden, Urkunden >> Ritterorden, Urkunden >> 4. Landkommende Ellingen
1545 Mai 27
Urkunden
ger
Ausstellungsort: Ellingen
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Ausf. Perg. mit Siegel.
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Ausf. Perg. mit Siegel.
Nüsslein, Leonhard
Nüsslein, Georg
Nüsslein, Ulrich
Pfaler, Barbara, geb. Nüsslein
Pfaler, Johann d. Ä.
Pfaler, Johann d. J.
Schlaginhauffen, Margarethe, geb. Nüsslein
Schlaginhauffen, Johann d. Ä.
Schlaginhauffen, Jakob
Schlaginhauffen, Johann d. J.
Schlaginhauffen, Georg
Schlaginhauffen, Antonius
Gröner, Anna, geb. Schlaginhauffen
Gröner, Johann
Dolmann, Johann
Dolmann, Andreas
Dolmann, Ottilie
Bengel, Paul (Mitglied des Rats zu Heideck)
Rüpp, Leonhard
Rauelacher, Georg
Hummel, Jobst
Weingarten, Philipp v. (Hauskomtur zu Ellingen)
Denner, Valentin (DO-Sekretär zu Ellingen)
Schlaginhauffen, Barbara
Bölchinger, Christoph
Bölchinger, Anna, geb. Schlaginhauffen
Rupp, Johann
Göppersdorf (Gde. Höttingen, Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen)
Pleinfeld (Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen), Ausstellungsort
Reibach
Spalt (Lkr. Roth)
Fiegenstall (Gde. Höttingen, Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen)
Störzelbach (Gde. Alesheim, Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen)
Heideck (Lkr. Roth), Rat
Alesheim (Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen)
Wettelsheim (Gde. Treuchtlingen (Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen)
Ellingen (Lkr. Weißenburg-Gunzenhausen), Komtur
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:51 MESZ
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