Geburtsbrief
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A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. 6757
A 2 d (Geburtsbriefe) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a) >> Bd. 17 Geburtsbriefe 1823-1838
1829 April 25
Regest: Jacob Riefler, Glaser, der sich zu Reutlingen niederlassen will, ist der eheliche Sohn des weiland Johann Martin Riefler, Bauern, und der Maria Catahrina geb. Junger. Er ist am 4. November 1803 zu Gomaringen geboren, bekennt sich zur evang. Confession, ist zur Zeit unverehelicht, ist württ. Staatsbürger und Gemeindebürger zu Gomaringen. Er besitzt an Liegenschaft 200 fl, an Kapital 640 fl
Die Liegenschaft besteht in einem Wald Öschinger Markung, nach früherem waisengerichtlichem Anschlag im Wert von 139 fl. Der wohlhabende Bürger Martin Kern von Gomaringen bietet aber 200 fl. Im Aufstreich kann wahrscheinlich noch mehr erlöst werden.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Vorderseite: In das Bürgerrecht aufgenommen am 22. Mai 1829. Stadtrats-Prot. Bl. 88b.
Die Liegenschaft besteht in einem Wald Öschinger Markung, nach früherem waisengerichtlichem Anschlag im Wert von 139 fl. Der wohlhabende Bürger Martin Kern von Gomaringen bietet aber 200 fl. Im Aufstreich kann wahrscheinlich noch mehr erlöst werden.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Vorderseite: In das Bürgerrecht aufgenommen am 22. Mai 1829. Stadtrats-Prot. Bl. 88b.
Beschreibstoff: Pap.
Beschreibstoff: Pap.
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Ausstellungsort: Gomaringen OA Reutlingen
Zeugen / Siegler / Unterschriften: der Gemeinderat: 11 Unterschriften
Genetisches Stadium: Or.; gedrucktes Formular
Genetisches Stadium: Or.
Zeugen / Siegler / Unterschriften: der Gemeinderat: 11 Unterschriften
Genetisches Stadium: Or.; gedrucktes Formular
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ