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Streitsache des Hofgerichtsassessors Friedrich Marschalck zu
Wisch gegen die jeweiligen Rossdiensteinnehmer wegen
Rossdienstforderungen und Exekutionen
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Streitsache des Hofgerichtsassessors Friedrich Marschalck zu
Wisch gegen die jeweiligen Rossdiensteinnehmer wegen
Rossdienstforderungen und Exekutionen
Enthält: - Gesuch Marschalcks an die Regierung vom 6. Juli 1680 um Verteilung des Rossdienstes und anderer Lasten auf die einzelnen Besitzer der veräußerten väterlichen Stammgüter, mit beigefügtem Verzeichnis der Gutseinkünfte; nachfolgende Regierungsmandate an den Kontributionseinnehmer Heinrich Wolff in Hechthausen und den Rossdiensteinnehmer Statius Kuhlmann vom 7. Juli 1680 - Gesuche Marschalcks vom 10. August 1683, 30. Januar und 23. Mai 1684 um Aufhebung von Exekutionen, mit nachfolgenden Regierungsmandaten an Kuhlmann; Verhandlungsprotokoll vom 25. Juni 1684 in der Streitsache Marschalcks gegen Kuhlmann wegen Liquidation; Schriftsätze Marschalcks und der bremischen Ritterschaft vom August 1684 bis Februar 1685 wegen der rückständigen Rossdienstgelder und deshalb verhängter Exekutionen, auch Regierungsbescheide dazu; weiteres Verhandlungsprotokoll vom 2. März 1685 (mit Anlagen) - Gesuch Marschalcks vom 22. Mai 1686 um Mandatserteilung an den neuen Rossdiensteinnehmer im zweiten Zirkel, Nicolaus Dücker, wegen Eintreibung seines anteiligen Rossdienstes von den Gütern Wisch und Geest(hof), mit nachfolgendem Regierungsmandat vom 29. Juni 1686; Antwortschreiben Dückers vom 21. August 1686; Gesuch Marschalcks vom 6. September 1686 um Erneuerung des Mandats vom Juni - Gesuch Marschalcks vom 7. November 1687 um Aufhebung der vom Ritterschaftssekretär und Rossdiensteinnehmer Johann Christoph Kippius vorgenommenen Exekution, mit nachfolgendem Regierungsmandat vom 11. November; Ablehnungsschrift der bremischen Ritterschaft vom 29. November, mit nachfolgendem Regierungsbescheid vom 29. November 1687
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.