Pantaleon der Wildenmann, Priester, und sein Bruder Erhard, Bürger von Ravensburg, verkaufen Ludwig [von Haltenberg], Abt, und dem Konvent von Weingarten für 432 lb h ihre Güter in Katzheim mit dem kleinen Zehnten, die beiden Hölzer genannt die Walk bei Albisreute, den Frauenbühl und Dietenbach, die Mühlhalde, Vogtei und Vogtrechte auf den Gütern des Klosters in Schattbuch, Kehrenberg und Appenberg. Ausgenommen von dem Verkauf sind die Waldlehen, welche die Aussteller vor dem Wald vom Reich haben. Gewerbürgen sind die ehrbaren Leute Heinz der Sürg und Benz von Laimnau, Bürger zu Ravensburg.
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Pantaleon der Wildenmann, Priester, und sein Bruder Erhard, Bürger von Ravensburg, verkaufen Ludwig [von Haltenberg], Abt, und dem Konvent von Weingarten für 432 lb h ihre Güter in Katzheim mit dem kleinen Zehnten, die beiden Hölzer genannt die Walk bei Albisreute, den Frauenbühl und Dietenbach, die Mühlhalde, Vogtei und Vogtrechte auf den Gütern des Klosters in Schattbuch, Kehrenberg und Appenberg. Ausgenommen von dem Verkauf sind die Waldlehen, welche die Aussteller vor dem Wald vom Reich haben. Gewerbürgen sind die ehrbaren Leute Heinz der Sürg und Benz von Laimnau, Bürger zu Ravensburg.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 U 1334
B 515 U 1334
Schlierer Amt fasc. 005 n. 02
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 515 I Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden >> Urkunden
1381 Juni 15 (an sant Vitz tag)
22,9 x 33,7 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Pantaleon der Wildenmann, Priester, und sein Bruder Erhard, Bürger von Ravensburg
Empfänger: Ludwig [von Haltenberg], Abt, und der Konvent von Weingarten
Siegler: Aussteller, Benz von Laimnau, Heinz Sürg und Klaus Richlisreute, Bürgermeister von Ravensburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 5 S., 1 abg., 2 besch., 1 zerbrochen
Empfänger: Ludwig [von Haltenberg], Abt, und der Konvent von Weingarten
Siegler: Aussteller, Benz von Laimnau, Heinz Sürg und Klaus Richlisreute, Bürgermeister von Ravensburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 5 S., 1 abg., 2 besch., 1 zerbrochen
Haltenberg, Ludwig von; Abt zu Weingarten
Laimnau, Benz von
Richlisreute, Klaus; Bürgermeister, um 1378-1397
Sürg, Heinz
Wildemann von Wildeneck, Erhard
Wildemann von Wildeneck, Pantaleon
Albisreute : Schlier RV
Appenberg : Schlier RV
Dietenbach : Schlier RV
Katzheim : Schlier RV
Katzheim : Schlier RV; Zehnt
Kehrenberg : Schlier RV
Ravensburg RV; Bürgermeister
Ravensburg RV; Einwohner
Reich, römisch-deutsches; Lehen
Schattbuch : Schlier RV
Wald = Altdorfer Wald, vor dem
Weingarten RV; Kloster, Abt und Konvent
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ
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