Arbogast [von Andlau], Meister, und Kapitel der Johanniter in Deutschland verkaufen mit Zustimmung des Großmeisters Alof de Wignacourt [in Malta] an Georg [Wegelin], Abt von Weingarten, für 61000 fl schwäbischer Landswährung das Haus St. Johann in Feldkirch mit dem in einem besonderen Verzeichnis aufgeführten Zubehör an Gütern und Einkünften.
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 M U 141
HSTAM Weingarten Nr. 169
HSTAM Öst. Extr. 3837
fasc. 03 n. 01
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 M Weingarten, Benediktinerkloster, Münchner Ablieferung: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster, Münchner Ablieferung: Urkunden >> Urkunden
1610 Dezember 31 (den letsten Decembris)
33 x 63,8 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Arbogast [von Andlau], Meister, und Kapitel der Johanniter in Deutschland
Empfänger: Georg [Wegelin], Abt von Weingarten
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S. in Holzkapsel, 1 besch.
Empfänger: Georg [Wegelin], Abt von Weingarten
Siegler: Aussteller
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 S. in Holzkapsel, 1 besch.
Andlau, Arbogast von, Johannitermeister
Wegelin, Georg; Abt von Weingarten
Wignacourt, Alof de; Großmeister des Johanniterordens
Deutschland; Johanniterorden, Meister und Konvent
Feldkirch, Vorarlberg [A]; Johanniterkommende
Malta [M]; Johanniterorden, Großmeister
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:25 MEZ
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