Kommunistische Presse, Literatur, Bücher und Schriften, Bd. 2
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I. HA Rep. 77, Tit. 4043 Nr. 249
Nr. 47q S Bd. 2
I. HA Rep. 77 Ministerium des Innern
Ministerium des Innern >> 03 Abteilung II Polizeiabteilung (1787 - 1943) >> 03.31 Sektion 31 Politische Polizei (1921 - 1936) >> 03.31.06 Politische, gesellschaftliche und religiöse Bewegungen, Vereine und Gruppierungen (1921 - 1935) >> 03.31.06.02 Einzelne Gruppen in alphabetischer Ordnung (1921 - 1935)
1928 - 1931
Enthält:
- "Die deutsche Sozialdemokratie. 14 Jahre im Bunde mit dem Kapital von P. Fröhlich - A. Schreiner" (Berlin); Druckschrift: KPD 24. Sept. 1928. Verbotsgründe: Wegen der Überschrift "Schutz der Geldsackrepublik", die eine Beschimpfung darstellt und gegen § 8 Ziffer 1 des Republikschutzgesetzes verstößt, wurde die Druckschrift verboten. Ohne Exemplar.
- "Die Beschlüsse des V. Weltkongresses der kommunistischen Jugendinternationale" (Berlin); Broschüre: KPD 4. März 1929. Verbotsgründe: Auf Beschluss des Amtsgerichts Berlin-Mitte wurde die Broschüre wegen "Vorbereitung zum Bürgerkrieg" beschlagnahmt. Ohne Exemplar.
- "Die Internationale" (Berlin); Zeitschrift der Praxis und Theorie des Marxismus; Redakteur Ernst Schneller: 9. März 1929. Verbotsgründe: Auf Beschluss des Amtsgerichtes Berlin-Mitte wurde die Zeitschrift wegen Vorbereitung zum Bürgerkrieg und "planmäßige Zersetzung des Heeres und der Polizei", planmäßige Verbreitung revolutionärer Schriften und damit der Vorbereitung zum Hochverrat beschlagnahmt. Ohne Exemplar.
- "Zum Weltprogramm des Kommunismus" (Berlin); Broschüre: KPD 11. März 1929. Verbotsgründe: Auf Beschluss des Amtsgerichts Berlin-Mitte wurde die Broschüre wegen "hochverräterischen Inhalts", Vorbereitung zum Bürgerkrieg und Verbreitung kommunistischer Ideen beschlagnahmt. Ohne Exemplar.
- "Der Rote Gummiknüppel" (Berlin); Zeitschrift: Zellenzeitung der KPD 30. Apr. 1929. Verbotsgründe: Durch Beschluss des Amtsgerichts Berlin-Mitte wurde die Nr. 3 vom 1. Mai 1929 beschlagnahmt. Ohne Exemplar.
- "Rote Fahne" (Berlin); Zeitung: KPD 30. Apr. 1929. Verbotsgründe: Auf Beschluss des Amtsgerichts Berlin-Mitte wurde die Nr. 100 vom 30. April 1929 beschlagnahmt. Ohne Exemplar.
- "Berlin am Morgen" (Berlin); Zeitung: KPD 1. Mai 1929. Verbotsgründe: Der Polizeipräsident teilte mit, dass seit dem 13. März die Zeitung "Die Welt am Morgen", seit 20. April unter dem Titel "Berlin am Morgen" neu erscheint. Als Mitarbeiter werden genannt: Johannes R. Becher, Arthur Holitscher, Erwin Pixator, Ernst Toller, Henri Barbusse, Gustav Degner, Prof. Albert Einstein, Dr. Erich Gumbel, Dr. Leo Klauber, Otte Lehmann-Rußbüldt, Peter-Martin Lampel, Erich Mühsam, George Grozs, Otto Nagel und Heinrich Zille. Ohne Exemplar.
- "Junge Kämpfer" (Berlin); Zeitschrift: KJVD (Opposition) 1. Mai 1929. Verbotsgründe: Der Polizeipräsident teilte mit, dass seit Anfang April im Junius-Verlag eine von Heinrich Brandler und August Thalheimer herausgegebene Monatsschrift erscheint. Ohne Exemplar.
- "Blutige Maitage in Berlin" (Berlin); Druckschrift: KPD 13. Mai 1929. Verbotsgründe: Durch das Amtsgericht wurde wegen Aufforderung zur gewaltsamen Verfassungsänderung und zu Gewalttätigkeiten in den Absätzen "Zörgiebel handelt im Auftrag der Sozialdemokratie", "Die SPD wolle das Blutvergießen" die Druckschrift beschlagnahmt. Ohne Exemplar.
- "Die Rote Mine" (Thale / Harz); Zeitschrift: KPD; Betriebszeitung im Eisenhüttenwerk Thale 14. Juni 1929. Verbotsgründe: Der Regierungspräsident in Magdeburg sandte diese Zeitschrift an den Innenminister, sie war bei einer Durchführung des Verbots des RFB gefunden worden.
1 Exemplar.
- "Die Rote Sturmfahne" (Berlin); Zeitschrift: KPD 24. Juni 1929. Verbotsgründe: Durch Beschluss des Amtsgerichts Berlin-Mitte wurde die Nr. 3 vom 10. Mai 1929 beschlagnahmt. Ohne Exemplar.
- "Spitzer Kakau" (Köln); Zeitschrift: KPD 8. Juli 1929. Verbotsgründe: Der Polizeipräsident teilte mit, dass diese Zeitschrift die Umstellung der kommunistischen Presse auf die Illegalität vorbereite, sich außerdem mit der Frage des Krieges gegen die Sowjetunion und der Verdummungspolitik konfessionaler Vereine beschäftige.
1 Exemplar.
- "Der rote Gummiknüppel" (Berlin); Zeitschrift: KPD 27. Aug. 1930. Verbotsgründe: Auf Beschluss des Amtsgerichts Berlin-Mitte wurde der "Rote Gummiknüppel, Organ der unteren Polizeibeamten" wegen Zersetzung der Polizeibeamtenschaft beschlagnahmt. Es handelt sich um die Ausgabe Juli/August.
Bemerkungen: 1 Exemplar.
- "Die deutsche Sozialdemokratie. 14 Jahre im Bunde mit dem Kapital von P. Fröhlich - A. Schreiner" (Berlin); Druckschrift: KPD 24. Sept. 1928. Verbotsgründe: Wegen der Überschrift "Schutz der Geldsackrepublik", die eine Beschimpfung darstellt und gegen § 8 Ziffer 1 des Republikschutzgesetzes verstößt, wurde die Druckschrift verboten. Ohne Exemplar.
- "Die Beschlüsse des V. Weltkongresses der kommunistischen Jugendinternationale" (Berlin); Broschüre: KPD 4. März 1929. Verbotsgründe: Auf Beschluss des Amtsgerichts Berlin-Mitte wurde die Broschüre wegen "Vorbereitung zum Bürgerkrieg" beschlagnahmt. Ohne Exemplar.
- "Die Internationale" (Berlin); Zeitschrift der Praxis und Theorie des Marxismus; Redakteur Ernst Schneller: 9. März 1929. Verbotsgründe: Auf Beschluss des Amtsgerichtes Berlin-Mitte wurde die Zeitschrift wegen Vorbereitung zum Bürgerkrieg und "planmäßige Zersetzung des Heeres und der Polizei", planmäßige Verbreitung revolutionärer Schriften und damit der Vorbereitung zum Hochverrat beschlagnahmt. Ohne Exemplar.
- "Zum Weltprogramm des Kommunismus" (Berlin); Broschüre: KPD 11. März 1929. Verbotsgründe: Auf Beschluss des Amtsgerichts Berlin-Mitte wurde die Broschüre wegen "hochverräterischen Inhalts", Vorbereitung zum Bürgerkrieg und Verbreitung kommunistischer Ideen beschlagnahmt. Ohne Exemplar.
- "Der Rote Gummiknüppel" (Berlin); Zeitschrift: Zellenzeitung der KPD 30. Apr. 1929. Verbotsgründe: Durch Beschluss des Amtsgerichts Berlin-Mitte wurde die Nr. 3 vom 1. Mai 1929 beschlagnahmt. Ohne Exemplar.
- "Rote Fahne" (Berlin); Zeitung: KPD 30. Apr. 1929. Verbotsgründe: Auf Beschluss des Amtsgerichts Berlin-Mitte wurde die Nr. 100 vom 30. April 1929 beschlagnahmt. Ohne Exemplar.
- "Berlin am Morgen" (Berlin); Zeitung: KPD 1. Mai 1929. Verbotsgründe: Der Polizeipräsident teilte mit, dass seit dem 13. März die Zeitung "Die Welt am Morgen", seit 20. April unter dem Titel "Berlin am Morgen" neu erscheint. Als Mitarbeiter werden genannt: Johannes R. Becher, Arthur Holitscher, Erwin Pixator, Ernst Toller, Henri Barbusse, Gustav Degner, Prof. Albert Einstein, Dr. Erich Gumbel, Dr. Leo Klauber, Otte Lehmann-Rußbüldt, Peter-Martin Lampel, Erich Mühsam, George Grozs, Otto Nagel und Heinrich Zille. Ohne Exemplar.
- "Junge Kämpfer" (Berlin); Zeitschrift: KJVD (Opposition) 1. Mai 1929. Verbotsgründe: Der Polizeipräsident teilte mit, dass seit Anfang April im Junius-Verlag eine von Heinrich Brandler und August Thalheimer herausgegebene Monatsschrift erscheint. Ohne Exemplar.
- "Blutige Maitage in Berlin" (Berlin); Druckschrift: KPD 13. Mai 1929. Verbotsgründe: Durch das Amtsgericht wurde wegen Aufforderung zur gewaltsamen Verfassungsänderung und zu Gewalttätigkeiten in den Absätzen "Zörgiebel handelt im Auftrag der Sozialdemokratie", "Die SPD wolle das Blutvergießen" die Druckschrift beschlagnahmt. Ohne Exemplar.
- "Die Rote Mine" (Thale / Harz); Zeitschrift: KPD; Betriebszeitung im Eisenhüttenwerk Thale 14. Juni 1929. Verbotsgründe: Der Regierungspräsident in Magdeburg sandte diese Zeitschrift an den Innenminister, sie war bei einer Durchführung des Verbots des RFB gefunden worden.
1 Exemplar.
- "Die Rote Sturmfahne" (Berlin); Zeitschrift: KPD 24. Juni 1929. Verbotsgründe: Durch Beschluss des Amtsgerichts Berlin-Mitte wurde die Nr. 3 vom 10. Mai 1929 beschlagnahmt. Ohne Exemplar.
- "Spitzer Kakau" (Köln); Zeitschrift: KPD 8. Juli 1929. Verbotsgründe: Der Polizeipräsident teilte mit, dass diese Zeitschrift die Umstellung der kommunistischen Presse auf die Illegalität vorbereite, sich außerdem mit der Frage des Krieges gegen die Sowjetunion und der Verdummungspolitik konfessionaler Vereine beschäftige.
1 Exemplar.
- "Der rote Gummiknüppel" (Berlin); Zeitschrift: KPD 27. Aug. 1930. Verbotsgründe: Auf Beschluss des Amtsgerichts Berlin-Mitte wurde der "Rote Gummiknüppel, Organ der unteren Polizeibeamten" wegen Zersetzung der Polizeibeamtenschaft beschlagnahmt. Es handelt sich um die Ausgabe Juli/August.
Bemerkungen: 1 Exemplar.
Archivale
Akte ausgewertet für Namenskartei (vgl. Sonderfindbuch)
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
20.08.2025, 1:38 PM CEST
Hierarchy
Hierarchy detail view
- Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
- Tektonik
- STAATSOBERHAUPT UND OBERSTE STAATSBEHÖRDEN, MINISTERIEN UND ANDERE ZENTRALBEHÖRDEN PREUSSENS AB 1808 (Archival tectonics)
- Inneres (Archival tectonics)
- Innere und Wohlfahrtsverwaltung (Archival tectonics)
- Ministerium des Innern (Archival holding)
- 03 Abteilung II Polizeiabteilung (1787 - 1943) (Classification)
- 03.31 Sektion 31 Politische Polizei (1921 - 1936) (Classification)
- 03.31.06 Politische, gesellschaftliche und religiöse Bewegungen, Vereine und Gruppierungen (1921 - 1935) (Classification)
- 03.31.06.02 Einzelne Gruppen in alphabetischer Ordnung (1921 - 1935) (Classification)