Der Offizial zu Münster bezeugt, dass der vicarius perpetuus in Telgte, Johann Raistrop den Jungfern to Reyne in Münster am Martinikirchhof auf den Rentenbrief des Albert Nisinck über 2 Mark Rente für 46 Mark verzichtet hat; der Verkäufer setzt zum Unterpfand seinen Hof in Telgte auf der Papenstrate zwischen den Häusern des Johann Albrand und des Schulten to Ostdoslo und seinen Hof in Telgte bei der Steenporten bei dem Haus des Wilteyn Kafhille. Zeugen: Jacobus Borchgreuinck u. Johannes Adellinck, Diener des Offizialats.
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Der Offizial zu Münster bezeugt, dass der vicarius perpetuus in Telgte, Johann Raistrop den Jungfern to Reyne in Münster am Martinikirchhof auf den Rentenbrief des Albert Nisinck über 2 Mark Rente für 46 Mark verzichtet hat; der Verkäufer setzt zum Unterpfand seinen Hof in Telgte auf der Papenstrate zwischen den Häusern des Johann Albrand und des Schulten to Ostdoslo und seinen Hof in Telgte bei der Steenporten bei dem Haus des Wilteyn Kafhille. Zeugen: Jacobus Borchgreuinck u. Johannes Adellinck, Diener des Offizialats.
V 501u, 543
V 501u Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster (Dep.) - Urkunden
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster (Dep.) - Urkunden
28.6.1505
Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abt. Münster
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:21 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 4. Nichtstaatliches Schriftgut / Archivische Sammlungen (Tektonik)
- 4.4. Nachlässe und Sammlungen (V) (Tektonik)
- 4.4.2. Sammlungen von Vereinen, Institutionen und Firmen (Tektonik)
- Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster (Dep.) (Tektonik)
- Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens, Abteilung Münster (Dep.) / Urkunden (Bestand)