Der brabantische Lehnshof erklärt auf Bitten Graf Anton Günthers von Oldenburg (Anthoine et [!] Gunter comte D'Oldenbourg et Delmenhorst) im Namen König [Philipps IV. von Spanien] seine Zustimmung zu der durch eine entsprechende letztwillige Verfügung vorgesehenen Übertragung einiger [nicht näher bezeichneter] Güter auf Reichsgraf Anton I. von Aldenburg (Anthoine D'Aldenborgh), den unehelichen Sohn Graf Anton Günthers von Oldenburg. 1656 Februar 26 (le vingt-sixiesme du mois de Febvrier)
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Der brabantische Lehnshof erklärt auf Bitten Graf Anton Günthers von Oldenburg (Anthoine et [!] Gunter comte D'Oldenbourg et Delmenhorst) im Namen König [Philipps IV. von Spanien] seine Zustimmung zu der durch eine entsprechende letztwillige Verfügung vorgesehenen Übertragung einiger [nicht näher bezeichneter] Güter auf Reichsgraf Anton I. von Aldenburg (Anthoine D'Aldenborgh), den unehelichen Sohn Graf Anton Günthers von Oldenburg. 1656 Februar 26 (le vingt-sixiesme du mois de Febvrier)
NLA OL, Best. 20, Urk Nr. 917
Best. 20 Landesachen
NLA OL, Best. 20 Grafschaft Oldenburg
Grafschaft Oldenburg >> 1 Urkunden >> 1.1 Grafschaft Oldenburg
- 26.02.1656
Enthält: Ausfertigung, frz., Pergament, 28 x 37 cm, aufgezogen auf Leinen (auf dem Umbug desselben Übersetzungsvermerk von 1839). - Siegel: ja, Anzahl 1 (aufgedrücktes rundes Papiersiegel mit herzförmig geschnittener Tektur), 5 cm; Unterschrift. - Beilagen: ja. - Vgl. Best. 20 Urk Nr. 918.
Verzeichnung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:08 MESZ