Evangelisches Lehrerseminar Heilbronn: Rechnungen (Bestand)
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Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, F 1/384
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik) >> Untere Verwaltungsbehörden 1806-um 1945 >> Rechnungen der unteren Verwaltungsbehörden >> Geschäftsbereich Kultministerium >> Lehrerseminare
1912-1924
Überlieferungsgeschichte
Das Evangelische Schullehrerseminar in Heilbronn wurde 1909 als Ausbildungsstätte für evangelische Volksschullehrer eingerichtet und bestand bis Mitte der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts. Die Rechnungen des Lehrerseminars gehörten ursprünglich zu dem aus dem Finanzarchiv stammenden Mischbestand der Neueren Rechnungen.
Inhalt und Bewertung
Vorhanden sind neben den Hauptbüchern auch Reste der Beilagen, insbesondere Seminaristenlisten.
Vorbemerkungen Das evangelische Schullehrerseminar in Heilbronn wurde im Jahr 1909 als fünfte Ausbildungsstätte für evangelische Volksschullehrer im Königreich Württemberg eingerichtet. Es bestand bis Mitte der dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts, ehe es im Zuge der Umgestaltung der Lehrerausbildung durch die Nationalsozialisten aufgelöst wurde. Die nachstehend verzeichneten Rechnungen des Lehrerseminars, die bislang das einzige ins Archiv gelangte Schriftgut der Anstalt darstellen, bildeten ursprünglich einen Bestandteil des aus dem Finanzarchiv stammenden und nur summarisch inventarisierten Mischbestands E 225/226 (Neuere Rechnungen); sie wurden um 1970 in einem eigenen Bestand organisiert und im September 1992 von dem Zeitangestellten Harald Exner unter Anleitung des Unterzeichneten verzeichnet. Der Bestand F 1/384 umfaßt 22 Archivalieneinheiten im Umfang von 0,4 lfd. Regalmetern. Ludwigsburg, April 1993 Dr. Peter Müller
Das Evangelische Schullehrerseminar in Heilbronn wurde 1909 als Ausbildungsstätte für evangelische Volksschullehrer eingerichtet und bestand bis Mitte der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts. Die Rechnungen des Lehrerseminars gehörten ursprünglich zu dem aus dem Finanzarchiv stammenden Mischbestand der Neueren Rechnungen.
Inhalt und Bewertung
Vorhanden sind neben den Hauptbüchern auch Reste der Beilagen, insbesondere Seminaristenlisten.
Vorbemerkungen Das evangelische Schullehrerseminar in Heilbronn wurde im Jahr 1909 als fünfte Ausbildungsstätte für evangelische Volksschullehrer im Königreich Württemberg eingerichtet. Es bestand bis Mitte der dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts, ehe es im Zuge der Umgestaltung der Lehrerausbildung durch die Nationalsozialisten aufgelöst wurde. Die nachstehend verzeichneten Rechnungen des Lehrerseminars, die bislang das einzige ins Archiv gelangte Schriftgut der Anstalt darstellen, bildeten ursprünglich einen Bestandteil des aus dem Finanzarchiv stammenden und nur summarisch inventarisierten Mischbestands E 225/226 (Neuere Rechnungen); sie wurden um 1970 in einem eigenen Bestand organisiert und im September 1992 von dem Zeitangestellten Harald Exner unter Anleitung des Unterzeichneten verzeichnet. Der Bestand F 1/384 umfaßt 22 Archivalieneinheiten im Umfang von 0,4 lfd. Regalmetern. Ludwigsburg, April 1993 Dr. Peter Müller
22 Bände (0,4 lfd. m)
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 14:40 MEZ
Hierarchie
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