Johann Ludwig Ignatz, Freiherr von Bodmann, Herr zu Merkhingen und Lüggeringen, St. Gallener Rat und Obervogt der Herrschaft Neuravensburg, beurkundet, dass Georg Nenning von Schwarzenbach und seine Frau Maria Casalin, letztere mit Bewilligung ihres Vogtes Konrad Schneider, dem Pfarrer zu Schwarzenbach Kaspar Früh um 100 fl. Landeswährung einen jährlichen Zins von 5 fl. unter Vorbehalt des Rückkaufes, verkauft haben.
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Johann Ludwig Ignatz, Freiherr von Bodmann, Herr zu Merkhingen und Lüggeringen, St. Gallener Rat und Obervogt der Herrschaft Neuravensburg, beurkundet, dass Georg Nenning von Schwarzenbach und seine Frau Maria Casalin, letztere mit Bewilligung ihres Vogtes Konrad Schneider, dem Pfarrer zu Schwarzenbach Kaspar Früh um 100 fl. Landeswährung einen jährlichen Zins von 5 fl. unter Vorbehalt des Rückkaufes, verkauft haben.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 500 a U 56
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 500 a St. Gallen, Benediktinerkloster
St. Gallen, Benediktinerkloster >> Urkunden
1711 Januar 14
Urkunden
Siegler: A.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. des A. und Neuravensburgs in Holzkapseln
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. des A. und Neuravensburgs in Holzkapseln
Bodmann, Johann Ludwig Ignaz von; Freiherr
Casalin, Maria
Früh, Kaspar; Pfarrer
Nenning, Georg
Schneider, Konrad; Vogt
Neuravensburg : Wangen im Allgäu RV; Herrschaft
Schwarzenbach : Neuravensburg, Wangen im Allgäu RV
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ
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