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Heinrich von der Tann genannt zu Bischofsheim, bekundet, dass ihm
Heinrich [von Hohenberg], Abt von Fulda und der Konvent von Fulda eine im
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Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: ... der ist gegebn in deme vorgenannten tage und jare
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Heinrich von der Tann genannt zu Bischofsheim, bekundet, dass ihm Heinrich [von Hohenberg], Abt von Fulda und der Konvent von Fulda eine im Folgenden inserierte Urkunde ausgestellt haben. Siegelankündigung. Inserierte Urkunde von 1332 Juli 19: Heinrich [von Hohenberg], Abt von Fulda, Dekan Dietrich und der Konvent von Fulda bekunden, dass sie Heinrich von der Tann des Klosters halben Anteil an Stadt und Gericht Tann [heute Lkr. Fulda] für zehn Pfund Heller und 550 Pfund Heller auf Wiederkauf verkauft haben. Zugleich erklären sie das verkaufte Gut zum Lehen. Siegelankündigung von Abt und Konvent (... der ist gegeben nach Gotes geburt drizehinhundert unde zwei und drizzig jar XIIII Kalendas Augusti). (siehe Abbildungen: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Siegler: [Heinrich von der Tann]
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: StaM, 100: Urkundenabschriften, 17: Fulda 8, Nr. 183; StaM, 100: Urkundenabschriften, 17: Fulda 8, Nr. 184
Die kopiale Überlieferung spricht von 460 Pfund Heller Kaufsumme.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.