Allgemeiner Schriftwechsel der Kreisleitung (auch einzelne Rundschreiben von Partei- und staatlichen Stellen, einzelne Schreiben des Kreisleiters Wedderwille in seiner Eigenschaft als Stellvertreter des Führers der Landesregierung): Mitte Juni-Aug. 1939
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L 113 A Nr. 204
L 113 Schriftgut von NSDAP und NS-Organisationen in Lippe
Schriftgut von NSDAP und NS-Organisationen in Lippe >> 5. Kreisleitung Lippe >> 5.11. Allgemeiner Schriftwechsel der Kreisleitung
1938-1939
Enthaeltvermerke: Enthält wie vor; außerdem: Interesse des R. Kassen an der Übernahme der Leitung der Ortsgruppe Asemissen; Verpflichtung der Betriebsleiter zur Abführung der Beiträge zu Kranken- und Arbeitslosenversicherung; Ernteeinsatz der NSDAP; Ernteeinsatz von Studenten der Ingenieurschule Lage in Oberschlesien; Mangel an gewerblichen Arbeitskräften; Entlohnung von Stenotypistinnen; Teilnahme der SA am Schützenfest in Augustdorf; Gründung der „Neuen Heimat" als Organisation der DAF; Mißstände beim Arbeitseinsatz von Lippern am Westwall; Tag des Deutschen Volkstums 1939; Entzug der Erlaubnis zur Herstellung von NS-Kleidung für die Lippische Uniformfabrik, Bösingfeld; Pachtangelegenheiten eines Domänenpächters aus Brake, Beschwerden desselben über den Kreistierarzt; zahnärztliche Versorgung in Schwalenberg; Kohlenmangel in lippischen Betrieben; Antrag eines Parteimitglieds aus Düren auf Verleihung des Blutordens; Lehrgang für die Kreissachbearbeiter in Vorgeschichte, Geschichte, Erdkunde und Geopolitik; Auseinandersetzungen zwischen Bürgermeister Beckmann und einem Gastwirt in Schötmar; Schwierigkeiten in Augustdorf nach Schließung des Genossenschaftsladens; Bauarbeiten an der Reichsstraße 66 in Humfeld; Abfindung von Umsiedlern aus Haustenbeck; Auseinandersetzungen zwischen einem Waldpfleger und dem Forstamt Bielefeld; Umlegeverfahren für die Gemeinden Schwalenberg, Brakelsiek, Lothe und Ruensiek; Versetzung eines NS-feindlichen Lehrers aus Feldrom; Sammlung des Pastors i.R. Held, Hiddesen, für einen in Not geratenen Kollegen; kritische Äußerungen zur Durchführung des Reichsberufswettkampfs; Besichtigung von in jüdischem Besitz befindlichen landwirtschaftlichen Grundstücken durch Vertreter von NSDAP, Landesregierung, Bauernschaft und der Siedlungsgemeinschaft „Rote Erde"; Aktivitäten der katholischen Gemeinde in Detmold. Darin: Umkleideräume des Strandbads Bögerhof bei Rinteln, Fotografie; „Langemarck-Studium der Reichsstudentenführung", Merkblatt; „Der Weg ist frei!" – Plakat zum Langemarckstudium, jetzt: D 81 Nr. 3112; Hitlerjunge aus Dortmund mit Flugzeugmodellen, Fotografien, jetzt: D 75 Nr. 5563, Bild 1-3; „Der Volksdeutsche", Sonderausgabe („Volksdeutsche Brüder – Ihr seid nicht allein!"), 1939, jetzt: L 113 Nr. 1335; „Volksdeutscher Ruf" – Schulungs- und Amtsblatt des VDA, 5. Jg., Folge 7, Juni 1939, jetzt: L 113 Nr. 1392; „Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge", XX. Jg., Folge 7, Juli 1939, jetzt: L 113 Nr. 1368; „Werk-Zeitschrift" der Hoffmann1s Stärkefabriken, Nr. 22, Juni 1939, und Nr. 24, Aug. und Sept. 1939, jetzt: L 113 Nr. 1395.
NSDAP, Kreisleiter Lippe
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:35 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)
- 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Tektonik)
- 1.3. Organisationen, Güter, Familien, Personen (Tektonik)
- 1.3.1. Politische Organisationen (Tektonik)
- NSDAP und NS-Organisationen in Lippe (Tektonik)
- Zeitgeschichtliches Archiv für das Land Lippe und Parteiarchiv NSDAP Westfalen-Nord, Abt. Lippe (Bestand)
- 5. Kreisleitung Lippe (Gliederung)
- 5.11. Allgemeiner Schriftwechsel der Kreisleitung (Gliederung)